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Dedo V. der Feiste

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Dedo V. von Rochlitz-Groitzsch genannt der Feiste (* um 1121; † 16. August 1190) war ein Markgraf der Ostmark.

Leben

Dedo wurde als Sohn des Markgrafen Konrad von Meißen und der Luitgard geboren. Seit 1144 übte er als Erbe der Grafen von Groitzsch Herrschaftsrechte in der Grafschaft Groitzsch aus und als jüngerer Sohn des Markgrafen Konrad sowie Adoptivsohn seiner Tante Bertha, der Erbin von Groitzsch, erhielt er bei der Landesteilung von 1156 die Herrschaft Rochlitz mit der Vogtei über das Hochstift Naumburg.

Dedo nahm an fünf Reichsheerfahrten Friedrich Barbarossas teil. Vor Papst Alexander III. beschwor er 1177 für den Kaiser als Zeuge den Frieden von Venedig, der das Schisma beendete. Im meißnischen Erbfolgestreit von 1190 ergriffen er und seine Söhne die Partei für Albrecht den Stolzen.

Meist scheint sich Dedo in Rochlitz aufgehalten zu haben und betrieb von hier aus ähnlich seinem Bruder Otto eine intensive Rodungs- und Besiedlungspolitik sowie die Gründung des neuen Hausklosters Zschillen (Wechselburg) als Grablege.

Nach dem 1185 erfolgten Tod seines Bruders Dietrich erbte Dedo die Markgrafschaften Landsberg (Ostmark) und (Nieder-)Lausitz.

Dedo starb an den Folgen einer misslungenen Operation, bei welcher er sich angeblich für eine Teilnahme am Dritten Kreuzzug das Fett aus dem Leib schneiden lassen wollte, am 16. August 1190. Er war verheiratet mit Mechthilde von Heinsberg († 20. Januar 1190) und hatte aus dieser Ehe sechs Kinder:

  • Dietrich, Graf von Sommerschenburg und Groitzsch sowie dann Propst zu Magdeburg,
  • Philipp, Propst zu Xanten,
  • Konrad II. von Landsberg, Markgraf der (Nieder-)Lausitz,
  • Heinrich,
  • Goswin,
  • Agnes († 1195), ∞ Berthold IV. von Andechs-Meranien.

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