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Das Schiff Esperanza
Aus Kefk.
Das Schiff Esperanza gilt als das berühmteste deutsche Hörspiel. Es wurde 1953 von Fred von Hoerschelmann geschrieben und mittlerweile in rund 20 Sprachen übersetzt.
Inhaltsverzeichnis |
Charaktere
- Grove, Kapitän Vater von Axel
- Axel Grove, sein Sohn
- Bengtsen, Erster Steuermann
- Krucha, Maat
- Podbiak
- Matrosen
- Megerlin
- Edna
- Der Wirt Sorriso
- Ein Mann im Heuerbüro
- Ein Mann im Boot
Inhalt
Der junge Leichtmatrose Axel Grove sucht eine neue Heuer und wird schnell fündig, denn im Hafen liegt das Schiff Esperanza, welches unter der Leitung von Kapitän Grove fährt. Axel vermutet, dass es sich bei dem Kapitän um seinen tot geglaubten Vater handelt – was sich später auch als zutreffend erweist – und willigt im Heuerbüro trotz Abratens sofort ein. Mit der großen Vorfreude ist es jedoch schnell vorbei, denn das Schiff Esperanza ist mittlerweile ein betagter, verrosteter Frachter und der Kapitän, Axels Vater, der diesem früher großartig und dominant vorkam, ist alt und alkoholabhängig.
Die Esperanza hütet allerdings ein viel düsteres Geheimnis. Unter dem Vorwand, illegale Auswanderer in Amerika an Land zu bringen, nimmt Kapitän Grove diese für einen hohen Preis im Frachtraum auf. Tatsächlich ist es allerdings so, dass er diese nie ans Land bringt, sondern viele Meilen vor der Küste aussetzt. Als Axel zufällig den sieben im Frachtraum eingesperrten Menschen begegnet und von der illegalen Überfahrt erfährt, verliert er den Glauben an die einstige Stärke seines Vaters und stellt diesen zur Rede. Infolge einer lauten Diskussion gehen Vater und Sohn im Streit auseinander. Axel will die Esperanza mit den Auswanderern verlassen, unter der Annahme, dass diese wirklich an Land gebracht werden. In jener Nacht, in der sie angeblich an Land gebracht werden sollen, schleicht sich Axel unbemerkt unter diese, ohne zu wissen, dass sie in Wirklichkeit auf hoher See ausgesetzt werden und ertrinkt mit ihnen. Sein Verschwinden fällt erst auf, als Stunden später Megerlin, einer der Auswanderer, auf dem Schiff gefunden wird und berichtet, dass ein anderer seinen Platz eingenommen habe.
Zeit der Handlung
Aufgrund einiger Zeitangaben lässt sich das Jahr des Geschehens auf etwa 1950 festlegen. Axel erwähnt, dass er zuletzt 1937 auf seinen Vater gewartet und ihn danach 13 Jahre nicht gesehen hat.
Produktionen
- Regie: Oskar Nitschke. Prod.: SDR, 1953. (Erstsendedatum: 25. März 1953.)
- Regie: Otto Kurth. Prod.: NWDR, 1953. (Erstsendedatum: 26. März 1953.)
- Regie: Fritz Schröder-Jahn. Prod.: SWF, 1964.
- Regie: Benedikt Hahn. Prod.: Radio Mikrowelle für Hitradio Vest Recklinghausen (Erstsendedatum: 31. Oktober 2005.)
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