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Dardanellen-Vertrag
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1807 wurde eine Durchfahrt durch die Dardanellen von dem englischen Admiral Duckworth mit acht Linienschiffen, vier Fregatten nebst mehreren Brandern und Bombardierbooten ohne Verlust bewerkstelligt, in deren Folge am 20. Februar zum erstenmal eine feindliche Flotte vor Konstantinopel erschien.
Schon früher und dann in dem 1809 zwischen England und der Hohen Pforte abgeschlossenen Friedensvertrag hatte erstere Macht in die Forderung der Pforte, dass kein nichttürkisches Kriegsschiff in die Dardanellenstraße und in den Bosporus einlaufen dürfe, eingewilligt, und im September 1841 wurde ein Vertrag zwischen den fünf europäischen Großmächten und der Pforte unterzeichnet, welcher festsetzte, dass kein Kriegsschiff in die Dardanellen einlaufen dürfe.
Beim Beginn des orientalischen Krieges ankerte die englisch-französische Flotte im Juni 1853 im S. von Kum Kale in der Besikabai, von wo sie Ende Oktober in die Dardanellenstraße einlief und 3. November in der Beikosbai Anker warf. Im ersten Anhang zu den Pariser Friedensartikeln von 1856 wurde der Vertrag von 1841 der Hauptsache nach bestätigt.
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