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Danse Macabre (Label)
Aus Kefk.
Danse Macabre ist ein Musiklabel in Wirsberg. Bekanntheit erlangte es mit seinen Veröffentlichungen vor allem Anfang der 1990er Jahre, zu einer Zeit, in der die deutsche Dark-Wave-Bewegung einen deutlichen Aufschwung erfuhr.
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Hintergrund
Das Label Danse Macabre wurde 1990 in Bayreuth gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Bruno Kramm (Das Ich) und Norbert Juhas, als weiterer Mitarbeiter traten Horst Braun, Oswald Henke (Goethes Erben), Regina Mayer, Stefan Pickl, Stefan Ackermann (Das Ich) und Gesine Finder hinzu. Produziert wurden auf dem Label Projekte wie Relatives Menschsein, Placebo Effect, yelworC, Goethes Erben, kAlte fArben, Printed at Bismarck’s Death oder Das Ich, Kramms eigene Band.
Auffällig für das Label war die Anzahl an Künstlern, deren Hauptaugenmerk auf der Vertonung deutsch-sprachiger Texte lag. Die „Stilrichtung“, die hieraus entstand, wurde von Horst Braun und dem Musikjournalisten Sven Freuen als Neue Deutsche Todeskunst definiert und in der Presse schnell aufgenommen.
Nach einigen Jahren kam es zum finanziellen Aus, das Label schien sich aufzulösen und die meisten Verträge wurden aufgelöst. Letztendlich wurden 1994 die Labelaktivitäten von Danse Macabre auf Eis gelegt und nur für die Veröffentlichungen von Das Ich am Leben gehalten. Das Studio, Keimzelle des Labels wurde erweitert und zeichnete sich unter Bruno Kramms Regie massgeblich für Chartnotierte Produktionen wie Atrocity mit Werk 80 und Saviour Machine mit Legends verantwortlich. Weitere Mitarbeiter waren Ingo Beitz, Eva Istok, Nils Röhl, Torsten Salchow und Jörg Hüttner.
Bruno Kramm reaktivierte das Label im Jahre 2005 und beschloss, neue und alte Bands zu veröffentlichen. Zu den Wiederbegründern gehörten nun die Metallspürhunde, PTYL, Seelenzorn, Selfless, Soul in Sadness, Zyklus :N: und einige andere.
Veröffentlichungen
Kassetten, LPs & CDs
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CDs
(ab Relaunch)
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Weblinks
Danse Macabre Records & Studio
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