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Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein

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Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein (1818-1890)

Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein (* 18. Dezember 1818 in Frankfurt am Main29. April 1890 ebenda) war der erste Oberbürgermeister des preußischen Frankfurt. Er stammte aus der Adelsfamilie Mumm, die sich seit 1873 Mumm von Schwarzenstein nennt.

Mumm studierte Jura in Berlin und Heidelberg (Promotion 1840) und ließ sich anschließend als Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt nieder. Nach der Annexion der Freien Stadt Frankfurt durch Preußen 1866 bemühte er sich erfolgreich um einen Ausgleich und die Anpassung an die geänderten Verhältnisse. Seine Amtszeit dauerte von 1868 bis 1880.

Zu seiner Amtszeit wurde 1871 der Friede von Frankfurt geschlossen, der den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 beendete. In seine Amtsperiode fiel der Wiederaufbau des Doms sowie zahlreiche Neubauten, u.a. die Frischwasserleitung aus dem Vogelsberg in die Stadt, der Eiserne Steg, die Untermain-, Obermain- und Wilhelmsbrücke, die Kleinmarkthalle, das Frankfurter Opernhaus und der Neubau der Dreikönigskirche.

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