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Daniel Dor
Aus Kefk.
Daniel Dor (* 1951 in Tel Aviv) ist ein israelischer Linguist und Medienwissenschaftler.
Sein Studium absolvierte er an der Stanford University in Kalifornien. Er arbeitet auch einige Jahre als Journalist in Israel. Zur Zeit lehrt er am institut für Kommunikation an der Universität Tel Aviv.
Daniel Dor hat zwei Bücher über die israelische Presse und den israelisch-palästinensischen Konflikt publiziert. Seine „Relevance Theory“ basiert auf der Idee, dass die Schlagzeilen versprechen, ein optimales Verhältnis zwischen kontextuellem Effekt und kognitivem Aufwand herzustellen – darum läsen die Leser keine Texte. Seine Bücher „Intifada Hits the Headlines“ (Indian University Press, 2004) und „The Suppresion of Guilt“ (Pluto Press, 2005) zeigen auf, dass die Redaktoren meistens die Aussage des Reporters ändern und den Lesern fehlleitende Informationen in den Schlagzeilen wiedergeben. Im Kontext des Israelisch-Palästinensischen Konflikts führt dies zu einer Auffassung auf der jeweils anderen Seite, welche viel pessimistischer ausfällt, als sie die Reporter aufzeigen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dor, Daniel |
| KURZBESCHREIBUNG | israelischer Linguist und Medienwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 1951 |
| GEBURTSORT | Tel Aviv |
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