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Dani

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel beschreibt das Volk der Dani, für die Schauspielerin Dani siehe Danièle Graule.

Die Dani sind ein Naturvolk auf Neuguinea (Provinz Irian Jaya). Einige Quellen beziffern die Größe der Dani-Bevölkerung auf 250.000, andere auf nur 40.000. Die Dani-Männer tragen oft das Koteka genannte Penisfutteral. Weitere Stämme im Baliem-Tal sind die Lani (im Westen) und die Yali im Süd-Osten.

Die Dani bauen Feldfrüchte an und sind Sammler. Sie ernähren sich von Süsskartoffeln, Maniok und anderen Knollenfrüchten. Ebenso werden Schweine gehalten und insbesondere zu Festen geschlachtet.

Die Sprache der Dani ist Gegenstand zahlreicher ethnolinguistischer Untersuchungen. Es gibt z. B. nur zwei Bezeichnungen, um Farben zu beschreiben: einen Sammelbegriff für alle hellen/warmen und einen für kalte/dunkle Farbtöne. Eleanor Rosch nutzte diese Eigenheit, um die Sapir-Whorf-Hypothese zu überprüfen.

Heinrich Harrers über 100 Träger bei der Erstbesteigung des 4884 Meter hohen Puncak Jaya waren Dani. Harrer erforschte 1962 auch wie die Dani Steinäxte aus Epidot und Glaukophan (Amphibol) herstellen. Bei der Durchquerung des Baliem-Tals bis zur Südküste bestand durch Stammeskriege häufig Lebensgefahr für ihn und seine Dani- und Lani-Träger.

Weblinks

Literatur

  • Heinrich Harrer: Ich komme aus der Steinzeit. Ullstein, Frankfurt/Main 1963, ISBN 3-524-00331-1
  • Heinrich Harrer: Unter Papuas. Mensch und Kultur seit ihrer Steinzeit. Innsbruck 1976 ISBN 3596235081
  • Cornelia Höhne, "Und alle paar Wochen ein Schweinefest", MZ 26.2.1994

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