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Dagobert Biermann
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Dagobert Biermann (* 13. November 1904 in Hamburg, † 2. August 1943 im KZ Auschwitz) war ein Hamburger Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
Leben
Dagobert Biermann ist Vater des Liedermachers Wolf Biermann. Biermann war Jude, Mitglied der KPD und arbeitete als Werftarbeiter bei Blohm + Voss.
Nach Hitlers Machtergreifung ging Biermann in den Untergrund und verbreitete illegal die Hamburger Volkszeitung. Seine Gruppe und er wurden entdeckt und Biermann erhielt zwei Jahre im Zuchthaus Lübeck. Im Mai 1935 wurde er aus der Haft entlassen und erhielt Arbeit als Schlosser auf der Deutschen Werft. Er schloss sich wieder der KPD und dem Widerstand an. Im Jahr 1937 gelang es der Widerstandsgruppe, die geheimen Waffentransporte Hitlers an den spanischen Diktator Franco international offenzulegen.
Nach Einschleusung eines Gestapo-Spitzels in die Widerstandsgruppe wurde Biermann erneut verhaftet und zu sechs Jahren Haft verurteilt. Als jüdischer politischer Häftling wurde er nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.
Weblinks
Artikel der Jungen Welt über Dagobert Biermann
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Biermann, Dagobert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer |
| GEBURTSDATUM | 13. November 1903 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
| STERBEDATUM | 2. August 1943 |
| STERBEORT | Auschwitz |
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