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DRS 3
Aus Kefk.
DRS 3 ist ein Programm des Schweizer Radios DRS. Es entstand 1983 unter anderem in Reaktion auf die Zulassung privater Lokalradios in der Schweiz und den Bedarf nach einem Radiosender, der sich in seiner Musikauswahl vorwiegend an ein jüngeres Publikum richtete. DRS 3 wurde dem Publikum als „erster amtlich bewilligter Störsender“ vorgestellt.
Heute ist DRS 3 das bedeutendste Pop-Radio der deutschsprachigen Schweiz. Den Tag über hat es den Charakter eines Begleitprogramms mit Nachrichten, Wetter, Verkehr, Presseschauen und Veranstaltungstipps. Am Abend ab 20 Uhr laufen spezielle Sendungen, wie die Music-„Specials“ (Blues Special, Country Special, Rock Special, World Music Special, Black Music Special oder CH Special), die Musiksendung Sounds! oder die Interviewsendung Focus und die Hintergrundsendung Input. DRS 3 präsentiert wöchentlich am Sonntagnachmittag die offizielle Schweizer Hitparade. Zudem ist DRS 3 der wichtigste Live-Sender der Schweiz, der zahlreiche Live-Konzerte aufzeichnet und sendet (z. B. in der Sendung Uf de Gass). DRS 3 ist daneben einer der wichtigsten Förderer Schweizer Musiker, etwa mit der Verleihung der monatlichen Kür eines unbekannten Musikacts zum Swiss Top-Kandidaten im Rahmen der Sendung CH Special, woraus Ende des Jahres der Swiss Top-Sieger erkoren wird, dem eine besondere Förderung in Aussicht gestellt wird. Der Sender richtet sich an ein Zielpublikum von 25 bis 45 Jahren und erreicht täglich über eine Million Zuhörer. Zu empfangen ist das Programm europaweit über Satellit und in der gesamten Deutschschweiz über UKW.
Im Programm von DRS 3 wird das Hochdeutsche zunehmend in den Hintergrund gedrängt, während der Gebrauch des Schweizerdeutschen zunimmt. Nachrichten und Verkehrsmeldungen werden als einziges Programmelement noch in Hochdeutsch verlesen. Aber selbst das fünfzehnminütige Informationsmagazin Info3, das werktags um 12 und 17 Uhr ausgestrahlt wird, wird inzwischen fast durchgängig im Dialekt präsentiert. Das gilt auch für journalistische Inhalte, etwa Korrespondentenbeiträge - allerdings greift DRS 3 ab und zu auch auf Korrespondenten der ARD zurück, die dann wiederum hochdeutsch sprechen.
Das Programm wird aus dem Radiostudio Zürich gesendet.
Weblinks
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