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DNA-Modifikation
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Eine DNA-Modifikation ist die Abänderung der chemischen Grundstruktur von Erbsubstanz (Desoxyribonukleinsäure). Die Abfolge der Grundbausteine (DNA-Sequenz) der Erbsubstanz wird dabei nicht verändert. Durch DNA-Modifikationen kann die Art, in der die genetische Information der Erbsubstanz (DNA) genutzt wird, gezielt variiert werden. Man spricht vom epigentischen Code.
Eine wichtige DNA-Modifikation stellt die DNA-Methylierung dar, welche vielfältige biologische Funktionen hat. Weitere DNA-Modifikationen sind beispielsweise Strukturänderungen der DNA (Z-DNA, supercoiled DNA) und Phosphorylierungen an den Enden von DNA.
In der Gentechnik werden häufig DNA-modifizierende Enzyme eingesetzt, um DNA entsprechend den Anforderungen umzugestalten (z. B. Restriktionsenzyme, Ligasen, Kinasen). Hierbei wird auch die DNA-Sequenz geändert.
DNA-Modifikationen sind primär keine Mutationen, da die DNA-Sequenz nicht direkt geändert wird, können aber Mutationen nach sich ziehen.
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