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DJ-Mixer

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Bild:DJ mixing.jpg
Club-Mixer XONE 92 von Allen & Heath

Ein DJ-Mixer ist ein spezielles Mischpult für DJs.

Inhaltsverzeichnis

Funktionsweise

DJ-Mixer haben ähnliche Aufgaben und Funktionen wie ein Mischpult, nur dass sie den Bedürfnissen der DJs (Disk Jockeys) angepasst sind. DJ-Mixer sind in der Regel sehr robust und weisen im Vergleich zum Mischpult eine hohe Zuverlässigkeit auf.

Mit Hilfe von diversen Potentiometern können verschiedene Audiosignale zu einer Signalsumme zusammengeführt werden. Je nach Ausstattung des Gerätes ist es möglich, die Einzelsignale vor der Summierung im Frequenzspektrum zu bearbeiten. DJ-Mixer arbeiten mit Zweikanal-Stereotechnik, die sich individuell anpassen lässt.

Parameter

Im folgenden Abschnitt werden die wichtigsten Parameter des DJ-Mixers vorgestellt. Da es viele Hersteller in dem Bereich der DJ-Mixer gibt, gibt es auch viele verschiedenen Bezeichnungen der Funktionen. Die hier besprochenen sind die am häufigsten gebrauchten, abweichende Bezeichnungen lassen sich herleiten. Aufgrund der Fülle an verschiedenen Mixern beschreibt diese Liste nur die Standardfunktionen.

Trim/Level/Gain

Dieser Regler bringt das Signal auf einen optimalen Arbeitspegel. Er ist wichtig, da manche Musik lauter und andere leiser ist. Wenn man diese Pegelschwankungen mit diesem Regler ausgleicht, kann man den Linefader für weitergehende Benutzungen beanspruchen.

Linefader

Der Linefader übernimmt ähnliche Aufgaben wie der Trimregler, er macht die Einzelsignale lauter bzw. leiser. Meistens weist er einen Faderweg von 60 mm bis 100 mm auf. Mit ihm lassen sich sowohl langsame Fades als auch schnelle Brakes verwirklichen. Auch für einige Scratchtechniken wird er eingesetzt.

Crossfader

Der wohl bedeutendste Unterschied zum Mischpult hat der DJ-Mixer durch den Crossfader. Der Crossfader kann zwei Kanäle überblenden, ohne dass man einen Linefader oder Trimregler anfassen muss. Der Crossfader ist die von DJs am häufigsten benutzte Funktion. Gerade im Battlebereich kommt ihm eine besondere Bedeutung zu.

C.F.-Curve

Die C.F.-Curve ist nicht in allen DJ-Mixern einstellbar. Sie definiert die Strecke, die der Crossfader (C.F.) braucht um ein Signal voll einzublenden. Ein geringer Curvewert lässt den Faderweg auf ein Minimum schrumpfen. Damit lassen sich Übergänge in einem Bruchteil einer Sekunde verwirklichen. Diese Funktion ist für das Scratchen extrem wichtig.

EQ

Der Equalizer (EQ) besteht beim DJ-Mixer aus einem dreibandigen Filter, der sich meist sehr breitbandig verhält.

Killswitch

Einige Mixermodelle verfügen über eine Killswitch-Taste bzw. einen Killswitch-Schalter. Diese Funktion entfernt alle Frequenzen des jeweiligen Frequenzbandes sofort. Diese Funktion wird hauptsächlich bei elektronischer Musik verwendet.

Pan

Das Panorama-Potentiometer erlaubt dem DJ eine Anpassung der Signale im Stereoverhältnis. L bedeutet links und R steht demnach für rechts.

Einsatzgebiete

Clubmixer

Clubmixer sind häufig fest in gastronomischen Betrieben eingebaut und benötigen deshalb eine Vielzahl an Kanälen, damit lästiges Umstecken von Kabeln nicht erforderlich ist. Sie besitzen mindestens vier Kanäle und doch nur einen Crossfader, der sich meist den Kanälen zuweisen lässt. Auch ein Mikrofoneingang für Ansagen und kleine Performancekünste ist in den Clubmixern ein Standard. Neben den oben beschriebenen Standardfunktionen besitzen Clubmixer weitere technische Raffinessen, wie beispielsweise eine Effektsektion, die es dem DJ erlaubt, seinen Mix mit Hall, Delay oder Choruseffekten etc. zu verzieren. In einigen Mixern sind sogar ganze Sampler integriert, die Loopsampling unterstützen. Ein sehr weit verbreiteter Clubmixer ist das Pioneer-Mischpult DJM-500, DJM-600, DJM-800. Rodec, Hi-Level, Dateq und Allen & Heath mit ihren XONE-Series (xone:92) sind Hersteller der Oberklasse.

Battlemixer

Battlemixer unterscheiden sich hauptsächlich in der Ausstattung von den Clubmixern. Sie sind den speziellen Anforderungen eines Battlemixers angepasst. Man kann generell sagen, dass Battlemixer weniger Funktionen haben als Clubmixer. Das hat auch seinen guten Grund. Battlemixer sind zum Scratchen und zum Juggling entworfen und haben daher nur die nötigste Ausstattung. Neben den zwei Kanälen, die ein Battlemixer aufweist, sind die Hersteller dazu übergegangen noch einen Sessioneingang in die Geräte zu integrieren, der dazu dient, zwei Battlemixer miteinander zu kombinieren.

Battlemixer sind extrem robust, und ihr Design ist schnell überschaubar. Die Fader sind sehr leichtläufig und haltbar, in ihnen liegt auch der größte Unterschied unter den Battlemixern. Fast alle Bauteile des Mixers sind austauschbar und werden von den Herstellern separat angeboten. Ein typischer Battlemixer ist der PMC-07 Pro von Vestax.

Wikipedia
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