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Dârjiu

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Bild:Derzs1.jpg
Kirche von außen

Dârjiu (dt. Ders, ung. Székelyderzs) ist ein Ortsteil in Rumänien.

Zusammen mit Mujna bildet der Ort eine Gemeinde. Im Jahr 1992 hatte der Ort 1329 Einwohner (Ungarn/Székelys-wie in der Gegend, nach Osten Katholisch, NordWest=West Unitarisch&Calvinistisch).

Der Ort ist Standort einer Kirchenburg, die von der UNESCO im Dezember 1999 zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Die Kirchenburg gehört zu der Familie der Szekler Kirchenburgen und wurde etwa im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirchenburg im spätgotischen Stil vergrößert und erhielt so die bis heute erhaltene Form.

Die Kirche gehört zu den Unitariern (der Unitarianismus wurde anerkannt seit dem Parlament von Medgyes/Mediasch in 1583 in Siebenbürgen. Der erste Bischof war Dávid Ferenc, ein Siebenbürgersachse).

Die gotische Fresken stammen aus der katholischen Zeit des Gebietes und wurden im 19. Jahrhundert entdeckt. Das Thema der Fresken ist die Ladislaus-Legende (kumanischer Einfall in Ungarn, Ladislaus I. als Herzog (König Salamons Cousin) zusammen mit König Salamon (1063–1072) ritten gegen die einfallenden Kumanen. Das Mädchen wurde befreit.) Weitere bedeutende gotische Fresken in Siebenbürgen sind in Gelence und in Almakerék

Siehe auch: Ladislaus I. (Ungarn)

Weblinks

Koordinaten: 46° 12' N, 25° 12' O

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