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Cyclohexylamin

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Strukturformel
Bild:Cyclohexylamine.png
Allgemeines
Name Cyclohexylamin
Andere Namen Aminocyclohexan
Summenformel C6H13N
CAS-Nummer 108-91-8
SMILES NC1CCCCC1
Kurzbeschreibung farblose bis gelbliche, fischartig riechende Flüssigkeit
Eigenschaften
Molmasse 99,17 g/mol
Aggregatzustand flüssig
Dichte 0,867 g/l
Schmelzpunkt -17,5 °C
Siedepunkt 134,5 °C
Dampfdruck 13 mbar (20 °C)
Löslichkeit

Wasser

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung aus RL 67/548/EWG, Anh. 1
Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: 10-21/22-34
S: (1/2-)36/37-39-45
weitere Sicherheitshinweise
MAK Germany: 10 ppm TWA; 41 mg/m3 TWA; skin notation
Umwelteigenschaften
WGK 1
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Cyclohexylamin (auch Aminocyclohexan) ist der Name einer chemischen Verbindung, ein vom Cyclohexan abgeleitetes, primäres Amin. Es handelt sich um eine farblose bis gelbliche, nach Fisch riechende, gesundheitsschädliche Flüssigkeit, die mit Wasser mischbar ist. Cyclohexylamin ist brennbar und bildet mit Luft explosive Gemische. Bereits das Einatmen von Cyclohexylamin ist gefährlich. Es wird auch über die Haut schnell aufgenommen und schädigt diese dabei.

Inhaltsverzeichnis

Verwendung

Cyclohexylamin wird als Zwischenprodukt bei der Synthese verschiedener Herbizide, Antioxidantien, Vulkanisations-Beschleuniger, Arzneistoffe, Korrosionsschutzmittel und Süßstoffe verwendet.

Gewinnung

Cyclohexylamin wird großtechnisch durch Hydrierung von Anilin erzeugt. Es kann auch aus Cyclohexanol und Ammoniak oder durch gleichzeitige Hydrierung und Aminierung von Phenol mit Wasserstoff und Ammoniak hergestellt werden[1][1][1][1].

Biologische Bedeutung

Cyclohexylamin ist ein mögliches Abbauprodukt von Cyclohexylsulfamin, dem Süßstoff Cyclamat. In klinischen Studien[1][1] wurde von etwa 5 Prozent der untersuchten Personen verzehrtes Cyclamat teilweise in Cyclohexylamin abgebaut, wobei die Menge des produzierten Cyclohexylamin sehr unterschiedlich war und sich auch im Untersuchungszeitraum stark veränderte.

Referenzen

Wikipedia
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