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Cuicocha
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Der Cuicocha ist eine Caldera und ein Kratersee von einem Durchmesser von etwa drei Kilometern am Fuße des Cotacachis in den Ecuadorianischen Anden (Provinz Imbabura). Die Caldera entstand durch eine massive phreatische Eruption vor ca. 3100 Jahren, die einen pyroklastischen Fluss von etwa fünf Kubikkilometern Material erzeugte und die umliegende Gegend bis zu 20 cm tief mit vulkanischer Asche bedeckte. Der Vulkan ruht seit dieser Zeit. Er ist, in Verbindung mit Vulkanausbrüchen von benachbarten Vulkanen wie dem Imbabura, dem Mojanda, dem Cotacachi und dem Cayambe, verantwortlich für den fruchtbaren Boden des Otavalo Tales.[1]
Der abflusslose Kratersee innerhalb der Caldera enthält vier Lavadome aus Dazit, die zwei steile, bewaldete Inseln bilden. Der Zutritt zu diesen beiden Inseln namens Yerovi und Teodoro Wolf ist nicht gestattet.[2] Der Rand der Caldera ist sehr steil und erlaubt keine Vegetation. Ein älterer Lavadom aus dem Pleistozän bildet einen Teil des östlichen Randes. Der See, der maximal 200 m tief ist, ist hochgradig alkalisch und beherbergt wenig Leben.[3]
Auf den Inseln des Sees findet sich dagegen Leben; hier ist vor allem der Silberne Lappentaucher zu nennen, der im Schilf lebt und sich von Algen ernährt. Dieser Vogel kommt zwar überall in den Anden vor, doch ist wenig über ihn bekannt. 1974 ergab eine Zählung einen Bestand von 44 Vögeln in Cuicocha.[4]
Cuicocha bildet den südlichen Teil des Naturschutzgebietes von Cotacachi-Cayapas. Am zweiten Tag des Inti Raymi (Sonnenfest) zur Sommersonnwende nehmen indigene Schamanen im Cuicocha ein rituelles Reinigungsbad.[5]
Referenzen
- ↑ Cuicocha. Global Volcanism Program. Gefunden am 2006-03-24.
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, S. 316Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Cuicocha, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Cuicocha, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. - ↑ Vorlage:Es iconMolina, Leticia Córdova. La Fiestas Del Solsticio Into Raymi. Gefunden am 2006-03-24.
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Koordinaten: 0° 18′ 4" n. Br., 78° 21′ 27" w. L.
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