Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Csilla Bátorfi
Aus Kefk.
Csilla Bátorfi (* 3. März 1969) ist eine ungarische Tischtennisspielerin. Sie gewann mehrere Titel bei Europameisterschaften.
Inhaltsverzeichnis |
Anfang
Csilla Bátorfi ist die Tochter des Kinderarztes Istvan Bátorfi, der in den 1980er Jahren in der ungarischen 2.Liga Tischtennis spielte. Ihr Vater brachte sie als 9-jährige zum Tischtennis, er wurde ihr erster Trainer. Nach einigen Jahren in Tolnai (1975-1984) übersiedelte die Familie nach Budapest. Hier schloss sich Csilla dem Verein BSE an.
Jugenderfolge
Bei den Europameisterschaften der Schüler holte sie 1982 Bronze im Einzel und mit der Mannschaft, 1983 Platz 3 im Doppel (mit Krisztina Nagy) und Gold mit der Mannschaft. 1984 nahm sie an der EM der Jugend teil und wurde mit der Mannschaft Sieger, im Einzel belegte sie Platz 3. 1985 wurde sie Jugendeuropameisterin im Mixed mit Carl Prean. Im gleichen Jahr wurde sie erstmals für die Weltmeisterschaft der Erwachsenen nominiert. Ein Jahr später gewann sie die Jugend-EM sowohl im Einzel (Endspiel gegen die Deutsche Ilka Böhning) als auch im Doppel (mit Krisztina Nagy).
Erwachsene
Bei den nationalen ungarischen Meisterschaften holte Csilla Bátorfi 1990, 1992 und 1993 den Titel im Einzel. Den Doppelwettbewerb gewann sie 1985 (mit Zsuzsa Oláh), 1988 und 1989 (jeweils mit Edit Urbán), 1991 (mit Gabriella Wirth), 1992 (mit Eva Braun), 1994 bis 1996 (mit Krisztina Toth) sowie 1998 und 1999 (mit Krisztina Toth). Im Mixed siegte sie 1993 mit ihrem Bruder Zoltán.
1985 besiegte sie mit dem Verein BSE Budapest im Endspiel des Nancy-Evans-Pokals die Mannschaft von ATSV Saarbrücken.
Von 1985 bis 2005 war Csilla Bátorfi auf allen 13 Weltmeisterschaften sowie an allen 11 Europameisterschaften vertreten. Bei der EM gewann sie neunmal einen Titel: 1986 im Einzel und mit der Mannschaft, 1988 im Doppel (mit Edit Urbán), 1990 im Doppel (mit Gabriella Wirth) und mit der Mannschaft, 1994 im Doppel (mit Krisztina Toth) und im Mixed (mit Zoran Primorac) sowie nochmals 2000 im Doppel (mit Krisztina Toth) und mit der Mannschaft. Das Europäische Ranglistenturnier Top-12 gewann sie 1987, 1992 und 2001.
Auch bei allen fünf Olympischen Spielen von 1988 bis 2004 war sie vertreten.
Ausland
1991 verliess Bátorfi Budapest. Nach einem Jahr in Kikinda (Serbien) schloss sie sich 1992 als Spielertrainerin dem deutschen Verein TTC Langweid an, mit dem sie siebenmal deutscher Mannschaftsmeister und dreimal Europapokalsieger der Landesmeister wurde.
Privat
Ihr jüngerer Bruder Zoltán ist auch ein starker Tischtennisspieler, der mehrmals an Weltmeisterschaften teilnahm.
Literatur
- Mihály Kozák: 25 Aufschlagvarianten - Tendenz steigend: Csilla Bátorfi, Zeitschrift DTS, 1986/17 S.11-13
Weblinks
1958: Eva Koczian | 1960: Eva Koczian | 1962: Agnes Simon | 1964: Eva Földy | 1966: Maria Alexandru | 1968: Ilona Vostova | 1970: Soja Rudnowa | 1972: Soja Rudnowa | 1974: Judit Magos | 1976: Jill Hammersley | 1978: Judit Magos | 1980: Walentina Popowa | 1982: Bettine Vriesekoop | 1984: Walentina Popowa | 1986: Csilla Bátorfi | 1988: Fliura Bulatowa | 1990: Daniela Gergeltscheva | 1992: Bettine Vriesekoop | 1994: Marie Svensson | 1996: Nicole Struse | 1998: Ni Xia Lian | 2000: Qianhong Gotsch | 2002: Ni Xia Lian | 2003: Otilia Badescu | 2005: Jia Liu | 2007: Li Jiao
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Csilla_B%C3%A1torfi, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bátorfi, Csilla |
| KURZBESCHREIBUNG | ungarische Tischtennisspielerin |
| GEBURTSDATUM | 3. März 1969 |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Csilla_B%C3%A1torfi, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
