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Crotonaldehyd

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Strukturformel
Bild:Trans-crotonaldehyde structure.svg
Allgemeines
Name Crotonaldehyd
Andere Namen trans-2-Butenal, 3-Methylacrolein
Summenformel C4H6O
CAS-Nummer 4170-30-3
Kurzbeschreibung farblose Flüssigkeit
Eigenschaften
Molmasse 70,09 g/mol
Aggregatzustand flüssig
Dichte 0,85 g/cm³
Schmelzpunkt -74 °C
Siedepunkt 104.0 °C
Dampfdruck 40 mbar (20°C)
Löslichkeit in Wasser wenig, in organischen LM gut
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
Bild:Hazard F.svg
F
Leichtent-
zündlich
Bild:Hazard N.svg
N
Umwelt-
gefährlich
R- und S-Sätze

R: 11-24/25-26-37/38-41-48/22-50-68-
S: 26-28,2-36/37/39-45-61

MAK 1 mg/m³ (n. TRGS 900/905)
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Crotonaldehyd, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Crotonaldehyd (gesprochen: Croton-aldehyd) ist der häufig verwendete Trivialname einer organischen Verbindung, die nach den Nomenklatur-Regeln der IUPAC mit trans-2-Butenal zu bezeichnen ist.

Eigenschaften

Crotonaldehyd ist eine leicht brennbare Flüssigkeit mit stechendem Geruch. Die Verbindung ist in Wasser nur wenig, in gängigen organischen Lösungsmitteln dagegen gut löslich. Sie neigt in Gegenwart von Sauerstoff zur Bildung von Peroxiden und zur Autoxidation.

Herstellung

Die technische Synthese von Crotonaldehyd erfolgt aus Acetaldehyd. Dieser wird bei milden Temperaturen mit verdünnter Natronlauge umgesetzt, wobei Acetaldol entsteht. In einem zweiten Schritt reagiert dieses mit Essigsäure unter Wasserabspaltung zu Crotonaldehyd.

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