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Cottageviertel
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Das Währinger Cottageviertel gehört zu den feinsten und teuersten Wohngegenden Wiens. Es liegt, auf der Türkenschanze, zur Hälfte im 18. und zur Hälfte im 19. Wiener Gemeindebezirk (Währing und Döbling). Die Hasenauerstraße bildet die Grenze zwischen beiden Bezirken. Charakteristisch sind die vielen alten Villen und noblen Häuser sowie die ruhigen Gassen voller Bäume und Grünflächen. Viele Prominente wohnen hier, zum Beispiel Thomas Hampson und Arik Brauer. Die Villen im "Cottage-Stil" haben meistens rote Backsteinfassaden und zeichnen sich durch ländliche Bauelemente aus. Sie sind meistens bürgerliche Familienhäuser, die in den Jahren 1873-74 als Antwort auf die teuren Zinspaläste errichtet wurden.
Der erste Baugrund befand sich zwischen der Sternwartestraße, der Gymnasiumstraße, der Haizingergasse und der Cottagegasse. Anfangs prägten das Viertel Villen im englischen Stil, später wurde im französischen und italienischen Baustil gebaut.
Außer Ferstel und Borkowski planten nun auch weitere berühmte Architekten wie Franz von Neumann und das Architektenduo Fellner und Helmer Villen in der Cottage. Insgesamt errichtete der Cottagebauverein mehr als 350 Häuser. Ähnliche Anlagen wurden schließlich um die Jahrhundertwende auch in Hütteldorf, Ober Sankt Veit und Hetzendorf errichtet. Ein bekannter Teil des Cottageviertels ist der Türkenschanzpark; im Cottageviertel befindet sich weiters die Universitätssternwarte Wien.
Damit die hohe Wohnqualität auf Dauer gesichert bleibt, wurde ein eigenes Cottage-Servitut eingeführt. Die Bewohner verpflichteten sich und verpflichten sich noch heute, gewisse bauliche Beschränkungen einzuhalten. Koordinaten: 48° 13′ 59″ N, 16° 20′ 31″ O
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