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Corrin
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Der Stoff an sich, Corrin, ist irrelevant. Er hat keine natürliche Bedeutung, kommt nicht mal als Stoffwechselintermediat vor. Der Artikel sollte nach Corrinoide verschoben und entsprechend ausgebaut werden. -- Ayacop 11:57, 19. Mär. 2007 (CET)
Corrin ist ein polyaromatischer Ring, verwandt mit dem Porphyrin-Ring im Hämoglobin. Er besteht aus vier reduzierten Pyrrol-Untereinheiten (Tetrapyrrol), die auf zwei gegenüberliegenden Seiten über eine −C(CH3)= Methin-Brücke, auf einer Seite über eine −CH= Methin-Brücke und auf der letzten Seite direkt verbunden sind. Verglichen mit Porphyrin fehlt somit eine Methin-Brücke zwischen zwei Pyrrolen.
Corrin hat die Summenformel C19H22N4, PubChem-Nummer 6438343.
Die Corrin-Ringstruktur ist die zentrale Komponente im Cobalt-haltigen Vitamin B12 (Cyanocobalamin). Sie hat ähnliche Eigenschaften wie Porphyrin, ist jedoch
- beweglicher,
- nicht so eben wie Porphyrin und
- verfügt aufgrund der einen fehlenden Methin-Brücke nicht über aromatische Eigenschaften.
Verbindungen, die Corrin als Grundgerüst enthalten, werden Corrinoide genannt.
Siehe auch
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