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Corona Schröter

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Corona Schröter
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Grabstätte der Schröterin auf dem Ilmenauer Friedhof

Corona (Elisabeth Wilhelmine) Schröter (* 14. Januar 1751 in Guben; † 23. August 1802 in Ilmenau) war Sängerin, Schauspielerin und Komponistin.

Leben

Corona Schröter wurde als erstes Kind von Johann Friedrich Schröter († 1811), Oboist im Graf Brühlschen Regiment, und dessen Gattin Marie Regine, Tochter eines Schuhmachers und Lohgerbermeisters, geboren. Nachdem die Familie nach Leipzig zog, bildete sie Johann Adam Hiller zur Sängerin aus. Dort lernte sie Goethe kennen, der sogleich von ihr beeindruckt war.


Im Oktober 1776 wurde sie auf Goethes Vorschlag als Hofvokalistin und Kammersängerin nach Weimar verpflichtet. Sie wurde, auch schauspielerisch begabt, der Mittelpunkt Goethes Liebhabertheaters, unter anderem war sie die erste Darstellerin der Iphigenie. Ab 1788 zog sie sich immer mehr vom höfischen Leben zurück, bis sie 1802 im Sächsischen Hof in Ilmenau in Anwesenheit ihrer langjährigen Freundin Wilhelmine Probst an Tuberkulose verstarb. Das Grab der „Schröterin“ ist im historischen Bereich des Ilmenauer Friedhofes zu besichtigen. Zum Gedenken an Corona Schröter ist heute eine Straße in der Südstadt von Ilmenau nach ihr benannt.

Literatur

Weblinks

~ Über Goethes Iphigenie und Corona Schröter

Wikipedia
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