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Convention pour la sixième République
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Die Convention pour la sixième République (C6R; deutsch sinngemäß: Vereinigung für eine Sechste Republik) ist eine Gruppe von Politikern und Intellektuellen in Frankreich. Sie wurde im April 2001 von dem Sozialisten Arnaud Montebourg gegründet, nach dem Erfolg seines Buches La machine à trahir (dt.: Die Maschinerie des Verrats), einer Anklage an die derzeitige politische Welt der Fünften Republik.
Die C6R kämpft für eine veränderte Verfassung der Republik. Insbesondere die Stärke des Präsidenten und die vergleichsweise Schwäche des Parlaments soll verändert werden. Dabei ist angedacht, den Premierminister als zentrale Figur hervorzuheben und die Funktionen des Präsidenten auf die eines Vermittlers und Schiedsrichters zu reduzieren. Gleichermaßen soll die Direktwahl des Staatspräsidenten abgeschafft werden.
Nach dem ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl 2002, aus der der rechtsextreme Kandidaten Jean-Marie Le Pen (Front National) überraschend als zweitstärkster hervorging, erlebte die C6R einen starken Mitgliederzuwachs. Die in Paris gegründete Vereinigung unterhält inzwischen Außenstellen in vielen französischen Départements.
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