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Convenience Shop
Aus Kefk.
Ein Convenience Shop (auch: Convenience Store, Nachbarschaftsladen) ist eine Betriebsform im Einzelhandel.
Hierzu zählen kleinflächige Geschäfte, deren Sortiment eher hochpreisig, schmal (d.h. wenige Bereiche werden abgedeckt) und flach (d.h. nur geringe Auswahl innerhalb abgedeckter Bereiche) ist und den Schwerpunkt im Lebensmittelbereich und hier insbesondere im Bereich sofort zu konsumierender Produkte hat (Convenience Produkte, Convenience Food).
Häufig werden aber auch zusätzliche kleinere Dienstleistungen (z.B. Bestellungsannahme für Versandhäuser) angeboten. Convenience Shops setzen auf die Bequemlichkeit ihrer Kunden und sind oft an externe Frequenzzubringer gebunden (Bahnhöfe, Tankstellen). Insbesondere in Deutschland können sie an diesen Standorten auch von den hier besonders liberalen Öffnungszeiten profitieren (24/7). Zu Convenience Shops zählen aber auch Kioske.
Die Bedeutung dieser Betriebsform ist in den letzten Jahren stark angestiegen (Umsatz in Deutschland über 20 Mrd. € (Oktober 2005)). Sie sind sowohl als Konkurrenz zu traditionellen Lebensmitteleinzelhändlern als auch zu Gastronomie-Betrieben (Bäckereien, Fast-Food-Lokalen) zu sehen.
Literatur
- Sarah Auer, Roman M. Koidl: Convenience Stores, Handelsform der Zukunft. Deutscher Fachverlag, 1997, ISBN 3871504920.
Weblinks
- Convenience Akademie - Plattform für den deutschen Convenience-Markt
- USP market intelligence - Marktforschungsinstitut mit Fokus auf Convenience Channels
- Convenience Shop - Hauptmedium für die deutschsprachige Covenience Branche
- NACS / National Association of Convenience Stores - Größter C-Verband der Welt (Hauptsitz USA)
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