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Connecticut Western Reserve
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Die Connecticut Western Reserve war ein Landstrich, der in der Gegend des Northwest Territories, dem heutigen nordöstlichen Ohio vom US-Bundesstaat Connecticut beansprucht wurde.
Zum Landbesitz des Staates Connecticut gehörten ursprünglich größere Teile westlich des heutigen Staatsgebietes. In den Pennamite Wars gegen Pennsylvania verlor der Staat allerdings die Gegenden, die heute in Pennsylvania liegen. Das Land westlich davon, zwischen dem 41. und dem 42. Breitengrad blieb bei Connecticut. Der Anspruch erstreckte sich auf Teile der heutigen Staaten Ohio, Michigan, Indiana, Illinois, Iowa, Nebraska, Wyoming, Utah, Nevada und Kalifornien. Das Land außerhalb Ohios wurde 1786 an die US-Bundesregierung abgegeben, wofür diese die Staatsschulden des Amerikanischen Ubahängigkeitskrieges übernahm. Innerhalb des heutigen Ohio gehörten 12,000 km² zu Connecticut. Ab 1796 begann der Staat das Land an Siedler zu vergeben, obwohl die Ansprüche der Indianer erst 1805 mit dem Treaty of Fort Industry abgetreten wurden. Innerhalb des Gebietes entwickelten sich bald zahlreiche Städte, unter anderem auch Cleveland.
Literatur
- Hatcher, Harlan, Western Reserve: The Story of New Connecticut in Ohio, Indianapolis: The Bobbs-Merrill Company, 1949.
Weblinks
- Taylor Upton, Harriet, History of the Western Reserve, New York: Lewis Publishing Co., 1910.
- Ohio Historical Society -- Connecticut Western Reserve
