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Computerwoche

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Die Computerwoche ist eine Wochenzeitung für IT-Manager. Sie ist seit mehr als 30 Jahren am Markt und wird hauptsächlich im Abonnement vertrieben. Die Zeitung gehört zum weltgrößten IT-Fachverlag International Data Group (IDG), dessen deutsche Niederlassung ihren Sitz in München hat.

Die „Computerwoche“ will technische Trends und wirtschaftliche Situation von Herstellern so darstellen, dass IT-Verantwortliche vor allem in mittleren und großen Unternehmen damit eine Handhabe für ihre Investitionsplanung erhalten. Dazu kommen Anwenderberichte, Personalien und Branchengerüchte. Hier und da wird das Blatt deswegen auch als „Bild-Zeitung der Branche“ tituliert.

Zum Wettbewerb gehören auf dem deutschen Markt die „Computerzeitung“, die „Information Week“ sowie Wirtschaftstitel und Tageszeitungen mit IT-Berichterstattung („Financial Times Deutschland“ etc.).

Nach einer stetigen Steigerung der verkauften Auflage - auch nach dem Platzen der so genannten Dotcom-Blase im Jahr 2000 - auf bis zu 48.281 Exemplaren im 1. Quartal 2005 kam es zu einem Skandal. Anfang Juli 2005 hatte der IDG-Verlag die IVW-Zahlen für das 2. Quartal 2005 gemeldet. Die IVW, ein Institut, das für die Auflagenprüfung bei Medien zuständig ist, kündigte eine Nachkontrolle an, weil ein deutlich geringerer Abonnementanteil gemeldet wurde. Am 8. Juli 2005 trat die Computerwoche mit sofortiger Wirkung aus der IVW aus, womit sich die IVW-Kontrolle, die zum Ausschluss geführt hätte, erübrigt hatte. Die Computerwoche ließ von da an ihre etwa halb so hohe Auflage von einem Wirtschaftsprüfer bescheinigen.

Im dritten Quartal 2005 verkaufte die Computerwoche insgesamt 28.306 Exemplare, verbreitet werden 54.742 Exemplare. Diese Zahlen werden von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte entsprechend der branchenüblichen Kriterien testiert.

Quellen

Weblinks

ISSN: 1610-5877

Wikipedia
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