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Collegium Fridericianum

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Das Collegium Fridericianum (später auch Friedrichs-Kollegium genannt) war eine bedeutende Schule im ostpreußischen Königsberg. Benannt wurde sie nach Friedrich, dem letzten Kurfürsten von Brandenburg und ersten König von Preußen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Collegium Fridericianum wurde am 11. August 1698 vom kurfürstlichen Holzkämmerer Theodor Gehr in seinem Hause auf dem Sackheim als Privatschule gegründet.

Im Jahre 1701 erhielt das Collegium Fridericianum vom preußischen König Friedrich I. das begehrte Privileg "königlich". Schnell wurde diese Schule zu der bedeutendste Schule Ostdeutschlands.

1810 erfolgte die feierlich begangene Neueröffnung als erstes königliches Gymnasium Preußens, welches nach den Reformideen des deutschen Gelehrten Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt organisiert wurde.

Das physische Ende und geistige Weiterbestehen

In der Nacht vom 29./30. August 1944 haben britische Bomben das derzeitige Schulgebäude und damit die physische Existenz des Collegium Fridericianum praktisch ausgelöscht, auch wenn der Schulbetrieb noch bis zum 24 Januar 1945 aufrecht erhalten wurde.

Dem letzten Schulleiter Professor Dr. Bruno Schumacher ist es jedoch zu verdanken, dass es im Geiste seiner Ehemaligen weiterlebt. Bei der Flucht aus dem brennenden Königsberg hatte er eine Abschrift der Schüler-Matrikel von 1750 bis 1944 im Gepäck.

So wurde bereits am 28. Mai 1955 vom Landfermann Gymnasium in Duisburg die Patenschaft für das ehemalige Collegium Fridericianum übernommen. Diese wird bis heute intensiv gepflegt, nicht zuletzt durch die alljährlichen Wettbewerbe der Professor Schumacher-Stiftung.

Berühmte Persönlichkeiten

Berühmtester Lehrer des Collegium Fridericianum war Johann Gottfried Herder. Zu den berühmtesten Schülern dieser Schule gehören unter anderen:

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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