Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Coldplay
Aus Kefk.
| Coldplay | |
|---|---|
| Gründung: | 1996 |
| Genre: | Britpop, Pop-Rock |
| Website: | http://www.coldplay.com/ |
| Bandmitglieder | |
| Gesang, Gitarre, Piano, Arrangements: | Chris Martin |
| Lead-Gitarre: | Jonny Buckland |
| Schlagzeug: | Will Champion |
| Bass: | Guy Berryman |
Coldplay ist eine englische Britpop/Pop-Rock-Band bestehend aus Chris Martin, Jonny Buckland, Will Champion und Guy Berryman.
Coldplay gehören momentan zu den erfolgreichsten Rockbands der Welt. Sie werden von Kritikern häufig mit der irischen Rockgruppe U2 verglichen.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Martin, Berryman, Buckland und Champion lernten sich als Studenten am University College London kennen und gründeten im September 1996 die Band Coldplay. Martin studierte antike Geschichte, Berryman zunächst Ingenieurwissenschaft und später Architektur – was er nie abschloss (im Gegensatz zu allen anderen) –, Buckland Mathematik und Astronomie und Champion Anthropologie.
Das erste Album Parachutes wurde auf Anhieb ein kommerzieller Erfolg und auch von den Kritikern hoch gelobt. Parachutes war für den Mercury Music Preis (2000) nominiert und gewann 2001 einen Grammy. Insgesamt wurde das Album weltweit über 8 Millionen Mal verkauft.
Das zweite Album A Rush of Blood to the Head war vielschichtiger – vermehrt nun auch mit Rock-Elementen – und intellektueller als das Debütalbum, was aber dem Erfolg keinen Abbruch tat und auch die Kritiker überzeugen konnte. Dabei bekam das Album gleich zwei Grammys. Einmal in der Kategorie "Best Alternativ-Album" und "Best Song mit In my Place". Zudem war das Werk auf Platz 1 der deutschen und britischen Albumcharts.In den USA erreichte es immerhin den 5.Rang. Mit diesem Album übertrafen sie den Erfolg von ihrem Debut bei weitem, mit über 12 Millionen verkauften Einheiten.
Mit X&Y, ihrem dritten Studioalbum, knüpfte Coldplay an den Erfolg ihrer ersten beiden Alben an. Mit 8,3 Millionen verkauften Kopien wurde es zum weltweit meistverkauften Album 2005. Aber auch mit ihrer ersten Singleauskopplung Speed of Sound landeten sie einen weltweit großen Hit. Die Band konnte sich damit erstmals in den Top-Ten der US-amerikanischen Billboard-Charts und den Top 20 der deutschen Charts platzieren und gewann den MTV Europe Music Award 2005 in der Kategorie Best Song für den Titel Speed of Sound. In Großbritannien blieb Coldplay im Juni 2005 der Sprung auf Platz 1 der Charts durch die erste kommerzielle Singleveröffentlichung eines Klingeltons (Crazy Frog) verwehrt. Außerdem erlangte Speed of Sound weitere Bekanntheit als offizieller Titelsong des ZDF zum Konföderationen-Pokal 2005. Auf dem Album X&Y befindet sich mit dem Stück Talk auch eine Adaption des Liedes Computer Love (Computerliebe) der Düsseldorfer Elektronikpioniere Kraftwerk.
Am 2. Juli 2005 traten Coldplay beim Live 8-Konzert in London auf. Neben ihren eigenen Songs In My Place und Fix You spielten sie zusammen mit Richard Ashcroft Bitter Sweet Symphony von The Verve.
Aktuelles
Anfang 2007 starten Coldplay ihre Latein-Amerika-Tour. Dabei werden sie vor kleinerem Publikum spielen als auf ihrer vorherigen Tour Twisted Logic.
Am 1. Dezember 2006 wurde auf Coldplays offizieller Website bekannt gegeben, dass zur Zeit bereits an einem vierten Studioalbum gearbeitet wird. Als Co-Produzent wurde Brian Eno bestätigt. Der Name des Nachfolgers von X&Y ist bislang unbekannt. Eine diesjährige Veröffentlichung gilt jedoch als unwahrscheinlich. Dafür wird am 26. März 2007 eine Best-Of-Kompilation über die bisherigen Singles veröffentlicht. [1]
Bandname
Ursprünglich gründeten Martin, Buckland, Berryman und Champion die Band unter dem Namen Starfish. Martins Zimmerkamerad Tim war Mitglied einer Band namens Coldplay (inspiriert von Philip Horkys Lyrikband Childs Reflections, Cold Play). Da sich die Mitglieder dieser Band schon seit längerem einen neuen Bandnamen wünschten, weil Coldplay ihrer Meinung nach zu deprimierend klang, hatten sie kein Problem damit, den Namen Martins Band zu überlassen.
Besonderes
Coldplay geben meistens Konzerte mit speziellen Lichteffekten. Meist erstrahlt die ganze Bühne komplett in blau, bis das Stück „Yellow“ (zu deutsch: gelb) vorgeführt wird, dann erleuchtet die Bühne komplett in gelb.
Chris Martin trägt viele besondere Markenzeichen. Er verfügt über eine eingängige Bauch- und Kopfstimme. Am Piano legt Martin mit seinen lebhaften Bewegungen und mit seiner gefühlvollen Mimik eine besondere Performance hin. Die Melodien, die er am Klavier spielt, sind meist einprägsam und für viele Anhänger effektvoll.
Weiteres Markenzeichen der Band ist auch das politische Engagement. Zum Zeichen ihrer Solidarität an verschiedenen Hilfsorganisationen trägt Chris Martin an der linken Hand zwei schwarze Balken. Sie sind das sogenannte Gleichheitssymbol.Alle vier Mitglieder engagieren sich für Fair Trades. Sie unterstützen außerdem Amnesty International. Längs am Unterarm trägt Chris Martin auch deshalb die Parole "Make trade fair" (zu deutsch:Sorge für gerechten Handel)
Der Bassist Guy Berryman gilt übrigens als eigentliche Modeikone in der Band.
Gitarrist Jonny Buckland ist instrumental gesehen das Hirn der Rockgruppe. Er spielt relativ einprägsame und einfache Töne, von melancholisch bis kantig.
Der Drummer Will Champion lernte extra Schlagzeug spielen, nachdem er schon Bass und Piano spielen konnte, da Coldplay noch anfangs einen Schlagzeuger benötigte.
Diskographie
Alben
- 2000: Parachutes
- 2002: A Rush of Blood to the Head
- 2003: Live 2003 (Live-Album)
- 2005: X&Y
- 2007: The Singles 1999-2006 (VÖ: 26. März 2007)[1]
- 2008: tba.
Singles
| |
| Vom Album Parachutes. |
| Vom Album A Rush of Blood to the Head. |
| Vom Album X&Y. |
EPs
- 1998: The Safety EP
(Limitierte Auflage von 500 Exemplaren, war nur in Großbritannien zu erwerben.) - 1999: Brothers And Sisters
(Auch unter Singles eingeordnet.) - 1999: The Blue Room EP
- 2000: Trouble – Norwegian Live EP
(Live-EP.) - 2000: Acoustic
- 2000: Sparks
- 2001: Mince Spies EP
- 2003: Clocks
(Auch als Single erschienen.)
DVDs
Für DVD-Singles, siehe Singles.
- Live 2003 (Gefilmt im Sydney's Horden Pavillon)
Chartplatzierungen
Singles
| Jahr | Titel | A | CH | D | F | FIN | GB | I | S | USA |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2000 | Shiver | - | - | - | - | - | 35 | - | - | - |
| 2000 | Yellow | - | - | - | 96 | - | 4 | - | - | 48 |
| 2000 | Don't Panic | - | 76 | - | 60 | - | 10 | 21 | - | 48 |
| 2001 | Trouble | - | - | - | - | - | 10 | 42 | - | - |
| 2002 | In My Place | - | 37 | 65 | 60 | 19 | 2 | 5 | 46 | - |
| 2002 | The Scientist | - | - | 87 | - | - | 10 | 22 | - | - |
| 2003 | Clocks | - | 84 | 50 | 65 | - | 9 | 22 | - | 29 |
| 2003 | God Put A Smile Upon Your Face | - | - | - | - | - | - | 58 | - | - |
| 2005 | Speed Of Sound | 23 | 22 | 19 | 42 | 34 | 2 | 4 | 3 | 8 |
| 2005 | Fix You | 58 | 53 | 65 | - | - | 4 | 17 | - | 59 |
| 2005 | Talk | 24 | 28 | 29 | 34 | 18 | 10 | 24 | 56 | 86 |
| 2006 | The Hardest Part | - | 44 | - | - | - | - | - | - |
Alben
| Jahr | Titel | A | CH | D | F | FIN | GB | S | USA |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2000 | Parachutes | 41 | 38 | 54 | 31 | 29 | 1 | 20 | 51 |
| 2002 | A Rush Of Blood To The Head | 10 | 1 | 1 | 4 | 4 | 1 | 5 | 5 |
| 2003 | Live 2003 (CD/DVD) | - | - | 34 | 26 | – | - | – | 13 |
| 2005 | X & Y | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
Auszeichnungen
- New Musical Express Award 2001 für Best Single: Yellow
- New Musical Express Award 2001 für Best Artist
- New Musical Express Award 2001 für Session of the Year (Radio 1)
- Q Award für Best Album "A Rush Of Blood To The Head"
- Grammy 2002 für Best Alternative Music Album: Parachutes
- Grammy 2003 für Bester Rocksong einer Band: In My Place
- Grammy 2003 für Bestes Alternative Album: A Rush Of Blood To The Head
- Grammy 2004 für Record of the Year: Clocks
- MTV Europe Music Awards 2005 Kategorie Best UK/Irish-Act
- MTV Europe Music Awards 2005 Kategorie Best Song für den Titel Speed Of Sound
- Brit Awards 2005 Kategorie Best Song für den Titel Speed Of Sound
- Brit Awards 2005 Kategorie Best Album für X&Y
- ECHO 2006 Kategorie Gruppe International
Literatur
- Martin Roach: Coldplay. Nobody Said It Was Easy. London 2003, ISBN 0-7119-9810-8.
- Alex Hannaford: Coldplay. 2006, ISBN 389602714X.
- Gary Spivack: Coldplay: Look at the Stars. 2004, ISBN 0743491963.
- Stephen Davis: Coldplay: In Our Words. 2004, ISBN 0316728616.
Quellen
- . a b New Musical Express News:Coldplay discuss new album, 05.02.2007
Weblinks
- Offizielle Website (engl.)
- Coldplay Wiki (engl.)
- Coldplay bei MusicBrainz
- Coldplay – Diskografie bei Discogs (englisch)
- Weitere Links zum Thema Coldplay im Open Music Project – MusicMoz (englisch)
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Coldplay, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Coldplay, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Coldplay, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
