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Col du Galibier
Aus Kefk.
| Col du Galibier | ||
|---|---|---|
| Bild:Galibier.jpg Die letzten zwei Kilometer von Norden | ||
| Höhe | 2.646 m ü. NN | |
| Land | Frankreich | |
| Gebirge | französische Alpen | |
| Wintersperre | 15.Oktober - 15. Juni | |
| Nordseite | Südseite | |
| Ausgangsort | Valloire | Col du Lautaret |
| Unterschied | 1.226 m | 588 m |
| Länge | 17 km | 8 km |
| Steigung | 7,2 % | 7,4 % |
| Steilster km | 10 % | 9 % |
| Bergwertung | HC | HC |
| Bild:Profil Galibier.png Steigungsprofil der Nordseite mit dem Télégraphe | ||
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Der Col du Galibier ist mit einer Höhe von 2.646 Metern über dem Meeresspiegel der fünfthöchste Straßenpass der Alpen.
Von Norden wird der Galibier von Saint-Michel-de-Maurienne über den Col du Télégraphe angefahren. Nach Süden führt die Straße vom Galibier hinab zum 2.057 m hoch gelegenen Col du Lautaret, der Grenoble im Westen mit Briançon im Osten verbindet. Bis in die 1970er Jahre wurde der Scheiteltunnel etwa 100 Meter unterhalb der Passhöhe genutzt, dann stillgelegt und die Straße bis zur Passhöhe weitergeführt. Aktuell wird der Scheiteltunnel wieder benutzt, um Fahrzeugen von 3,5 bis 19 Tonnen die Durchfahrt zu ermöglichen. Die Verkehrsampel auf 2.400 Metern über NN dürfte eine der höchsten Europas sein.
Vom Col du Galibier bzw. der unweit des Passes gelegenen kleinen Anhöhe mit Orientierungsstein bietet sich ein überwältigendes Panorama. Nach Norden schweift der Blick bis zum höchsten Berg der Alpen, dem Mont Blanc. Während der Mont Blanc bereits weit entfernt in den Himmel ragt, stehen im Süden des Passes der höchste und der berühmteste Berg der Dauphiné-Alpen dem Betrachter zum Greifen nah gegenüber: die Barre des Écrins und die Meije erheben sich hier in aller Pracht aus wilden, zerrissenen Gletschern und einem unübersehbaren Gipfelmeer.
Der im französischen Département Hautes-Alpes gelegene Col du Galibier gilt zusammen mit L'Alpe d'Huez, dem Mont Ventoux und dem Col du Tourmalet als einer der berühmtesten Anstiege der Tour de France. Der hochalpine Pass wurde erstmals 1911 ins Programm des wichtigsten Radrennens der Welt aufgenommen. Seitdem befindet sich der Galibier fast jedes Jahr im Programm der Tour und bildet dabei meist den höchsten Punkt der Rundfahrt.
Am Südportal des Scheiteltunnels befindet sich ein Gedenkstein für den Gründer der Tour de France, Henri Desgrange.
Literatur:
- Rennradführer: Kristian Bauer: Roadbook Tour de France, Bruckmann Verlag 2006, ISBN 978-3-765444-77-7
- Geschichte: Peter Leissl, Die legendären Anstiege der Tour de France, Covadonga 2004, ISBN 978-3-936973-09-9
- Fotoband : Philippe Bouvet, Philippe Brunel, Serge Laget, Philippe Le Men, Christian Naitslimane: Cols mythiques du Tour de France, L’Équipe 2005, ISBN 978-2-915535-09-9 (französisch)
Koordinaten: 45,064° N, 6,408° O
Agnèl | Allos | Andrion | Bonette | Braus | Cayolle | Champs | Colombière | Croix de Fer | Cuillole | Galibier | Glandon | Granon | Iseran | Izoard | Joux Verte | Larche | Lautaret | Lombarde | Madeleine | Saint Martin | Méraillet | Mont Cenis | Montgenèvre | Pré | Petit Saint-Bernard | Ramaz | Roselend | Saisies | Télégraphe | Tempêtes | Tende | Turini | Vars
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