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Col d'Izoard
Aus Kefk.
| Col d'Izoard | ||
|---|---|---|
| Bild:Izoard.jpg Blick vom Pass nach Norden | ||
| Höhe | 2.360 m ü. NN | |
| Land | Frankreich, Hautes-Alpes | |
| Gebirge | französische Alpen | |
| Wintersperre | 15.Oktober - 15. Juni | |
| Nordseite | Südseite | |
| Ausgangsort | Briançon | Guillestre |
| Unterschied | 1.141 m | 1.095 m |
| Länge | 20 km | 16 km |
| Steigung | 5,7 % | 6,9 % |
| Steilster km | 9 % | 9 % |
| Bergwertung | 1 | HC |
| Bild:Casse Deserte.jpg Die Casse Déserte auf der Südseite des Passes | ||
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Der Col d'Izoard ist mit 2.360 Metern Höhe einer der höheren Gebirgspässe der französischen Alpen, Département Hautes-Alpes.
Die auf der Nordseite gut ausgebaute, auf der Südseite in schlechtem Zustand befindliche Straße verbindet Briançon und das Tal des Guil. Verkehrstechnisch hat der Pass nur geringe Bedeutung, da die durch das Tal der Durance führende Alternativroute kürzer und besser ausgebaut ist.
Von Norden führt die Straße, die einen durchgängig markierten Radfahrstreifen hat, durch das Tal der Cerveyette bis zum Dorf Saint Michel und weiter durch ein alpines Hochtal. Mit dem Eintritt in den Wald beginnt eine serpentinenreiche Strecke, die kurz vor dem Refugé Napolèon aus dem Wald heraustritt und die letzten Höhenmeter in weiten Schleifen überwindet. Auf der Südseite folgt die Casse Déserte, „zerhackte Wüste“, eine trockene Verwitterungslandschaft mit Schutthalden und Felsnadeln. Die jetzt schmale und schlechte Straße (Chaussé déformé) überwindet mit weiteren Serpentinen die Talstufe bis zum Dorf Brunissard und fällt dort mit recht starkem Gefälle ohne größere Kurven weiter ab. In der Nähe des Dorfes Château-Queyras trifft die Straße mit der vom Col Agnel kommenden Strecke zusammen. Weiter talabwärts Richtung Guillestre wird die Schlucht „Combe du Queyras“ passiert.
Der Pass steht immer wieder im Programm der Tour de France, wobei sich hier einige Dramen abspielten. Der Radsportgeschichte des Passes widmet sich ein kleines Museum auf der Passhöhe.
Literatur
- Rennradführer: Roadbook Tour de France, Kristian Bauer, Bruckmann Verlag 2006
- Geschichte: Peter Leisl, Die legendären Anstiege der Tour de France, Covadonga 2004
- Fotoband : Serge Laget, Cols mythiques du Tour de France, L’Equipe 2005
Weblinks
Koordinaten: 44,82° N, 6,7352° O
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