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Cloaca Maxima
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Die Cloaca Maxima (lat. cluere = reinigen, Cloaca Maxima wörtlich größter Abwasserkanal) ist Teil eines antiken Kanalsystems in Rom. Der fünfte König Roms, Tarquinius Priscus, soll ein umfangreiches Kanalsystem zur Entwässerung der Senke zwischen Palatin und Kapitol, dem späteren Forum Romanum, geschaffen haben. Der wichtigste dieser Kanäle war die Cloaca Maxima, die damit als Prototyp für antike Abwasserleitungen gilt. Die Trasse dieser Anlage folgt einem ursprünglich natürlichen, später kanalisierten und begradigten Gewässerverlauf, namens Velabrum, der am Pons Aemilius in den Tiber mündet. Die Abmessungen der Cloaca Maxima betragen bis zu 3m Breite und mehr als 4m Höhe. Der Göttin dieses Flusses,Venus Cloacina, wurde im Forum Romanum ein Schrein errichtet.
Auch in anderen Städten sind Kanalisationen gefunden worden: In Köln sind zehn Hauptsammler nachgewiesen; die Breite geht bis 1,5 m und die Höhe bis 2,45 m; alle mündeten im Rhein. Auch in Trier und in Lorch [1] gibt es Reste von Abwasserkanälen. Die meisten römischen Straßen besaßen eine Entwässerung: Staatsstraßen wölbten sich zur Mitte hin nach oben und in vielen Stadtstraßen wurde das Wasser am Rand der Straße und dann durch Abflussöffnungen in die Kanalisation geleitet.
Siehe auch: Römische Wasserversorgung
Literatur
- COARELLI Filippo: Rom. Ein archäologischer Führer. Philipp von Zabern, Mainz 2000, ISBN 3-8053-2685-8
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