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Claudio Pizarro

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Claudio Pizarro
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Spielerinformationen
Voller Name Claudio Miguel
Pizarro Bosio
Geburtstag 3. Oktober 1978
Geburtsort Lima, Peru
Position Stürmer
Vereinsinformationen
Verein FC Bayern München
Trikotnummer 14
Vereine in der Jugend
Deportivo Pesquero
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)

1996–1997
1997–1999
1999–2001
2001–

Deportivo Pesquero
Alianza Lima
Werder Bremen
FC Bayern München
0Liga0000Pokal0000INT.
042 (11)000? (0?)000? (0?)
044 (25)000? (0?)0012 (02)
056 (29)0006 (02)0014 (07)
167 (69)0026 (14)0051 (15)
Nationalmannschaft
1999– Peru 43 (10)

Stand: 31. März 2007

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Claudio_Pizarro, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Claudio Miguel Pizarro Bosio (* 3. Oktober 1978 in Lima) ist ein peruanischer Fußballspieler.

Inhaltsverzeichnis

Kindheit und Jugend

Claudio Miguel Pizarro Bosio wurde am 3. Oktober 1978 in Lima (Peru) geboren. Seine Kindheit verbrachte er zusammen mit seiner Mutter Patricia Bosio, seinem Vater Claudio Pizarro Dávila, einem Navy-Offizier, seiner 3 Jahre jüngeren Schwester Patricia und seinem 12 Jahre jüngeren Bruder Diego, der aktuell in der U17 des FC Bayern München spielt, in Santiago de Surco, einem Stadtteil von Lima. Pizarro galt als ein typischer Straßenfußballer, welcher sich aber auch für andere Sportarten, wie Basketball, Golf und Tennis, interessierte. Er wurde für die U17-Nationalmannschaft Perus nominiert und spielte als 17-jähriger zum ersten Mal bei Deportivo Pesquero, ehe er 2 Jahre lang für Alianza Lima auflief.

Karriere in Deutschland

Werder Bremen

Seine Karriere in Deutschland begann 1999, als ihn der SV Werder Bremen für eine Ablösesumme von umgerechnet 1,5 Mio. € verpflichtete. In seiner ersten Saison in Deutschland schoss Pizarro in 25 Spielen zehn Tore. Im folgenden Jahr wurde er Stammspieler und erzielte in 31 Partien 19 Treffer. Daraufhin wurde Bayern München auf ihn aufmerksam und verpflichtete ihn.

Bayern München

Im Sommer 2001 wechselte Pizarro für 8,2 Mio € nach München. Beim FC Bayern gewann er bisher neben drei Meisterschaften (2003, 2005, 2006) auch dreimal den DFB-Pokal (2003, 2005, 2006) einmal den Weltpokal (2001) und einmal den DFB-Ligapokal (2004). Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2007.

Pizarro trägt beim FC Bayern die Rückennummer 14. Es gibt beim FCB viele Spitznamen für ihn, z. B. Pizza, Andenbomber oder auch Inkakaiser.

Nationalmannschafts-Karriere

Er ist Kapitän der Peruanischen Nationalmannschaft, die die Qualifikation für die WM in Deutschland verpasste. In 11 Qualifikationsspielen, in denen er eingesetzt wurde, erzielte er lediglich ein Tor.

Zuvor nahm Pizarro mit Peru schon an der Copa America 2004 teil, wo das Team im Viertelfinale an Argentinien scheiterte. In einem Spiel erlitt er einen Schädeldeckenanriss und konnte sein Comeback erst mehrere Monate später feiern.

Im Oktober 2006 bekam er Ärger mit dem Trainer der peruanischen Nationalmannschaft, Franco Navarro, da er nur eines von zwei Länderspielen gegen den Erzrivalen Chile bestritt, um wieder rechtzeitig zum FC Bayern München zurückkehren können. Für den Fall einer Bestrafung durch die FIFA oder den peruanischen Fußballverband drohte er mit seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft.

Am 18. Oktober 2006 wurde bekannt, dass Pizarro den peruanischen Fußballverband in einem Brief gebeten hat, nicht mehr für Länderspiele nominiert zu werden, so lange das Amt des Coaches der peruanischen Fußballnationalmannschaft von Franco Navarro besetzt wird.

Privatleben

Er heiratete 1999 seine Schulfreundin und Jugendliebe Karla Salcedo. Im gleichen Jahr kam am 17. Oktober sein erstes Kind, ein Sohn, zur Welt, der nach seinem Vater, Großvater und Urgroßvater auch Claudio genannt wurde. Mittlerweile hat er eine Tochter und einen zweiten Sohn: Antonella und Gianluca.

Weblinks

Wikipedia
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