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Chrysler Group
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Die Chrysler Group ist ein US-amerikanisches Tochterunternehmen der DaimlerChrysler AG. Bis zur Fusion mit der Daimler-Benz AG 1998 trug das Unternehmen den Namen Chrysler Corporation. Zurzeit spekulieren die Medien, dass DaimlerChrysler seine Tochter Chrysler veräußern wird, weil sie dem Gesamtkonzern zuletzt einen Verlust von über 1 Mrd. Euro einbrachte.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Nachdem Walter P. Chrysler 1919 als Vizechef von General Motors zurücktrat, nahm er ein Angebot von Willys-Overland an und wurde geschäftsführender Vizepräsident des Unternehmens. Unter seiner Führung kehrte das zuvor stark defizitäre Unternehmen in die Gewinnzone zurück. 1921 wechselte Walter P. Chrysler zur traditionsreichen Maxwell Motor Company, die nach der Fusion mit Chalmers in wirtschaftlichen Schwierigkeiten war. 1923 wurde die Fertigung der Chalmers-Modelle eingestellt. 1924 wurde der erste Chrysler Six vorgestellt. 1925 wurde die Chrysler Motor Corporation gegründet und Maxwell übernommen.
1928 übernahm das neue Unternehmen die Dodge Brothers Inc (ein Unternehmen, das mehr als viermal so groß wie Chrysler selbst war) und wurde damit zum drittgrößten Automobilbauer der USA. Marken des Konzerns waren bereits zu diesem Zeitpunkt: Chrysler, Dodge, Imperial, De Soto und Plymouth.
1957 erwarb Chrysler von Ford Anteile an der französischen Firma Simca, 1963 besaß Chrysler 63 Prozent an Simca. 1964 übernahm Chrysler die Mehrheit bei der britischen Roots Group, die die Automarken Hillman, Sunbeam, Singer und Humber sowie die LKW-Marken Karrier und Commer herstellte. 1967 erwarb Chrysler die Mehrheit am spanischen LKW-Hersteller Barreiros Diesel SA. 1978 mussten die europäischen Aktivitäten aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten an Peugeot verkauft werden.
Chrysler wurde dann von Lee Iacocca erfolgreich saniert, obwohl das Unternehmen schon totgesagt war. 1987 erwarb Chrysler die American Motors Corporation (AMC), wodurch auch die Marke Jeep in den Besitz Chryslers überging.
1998 fusionierte Chrysler mit Daimler-Benz in einer Merger of Equals („Fusion unter Gleichen“) zur neuen DaimlerChrysler AG.
Marken der Chrysler Group
Die Chrysler Group ist im Besitz weiterer Marken, die nicht mehr produziert und vertrieben werden:
Fahrzeuge
Von Chrysler hergestellte Fahrzeuge tragen den Namen Chrysler oder den Namen einer Tochter-/Schwestergesellschaft. Die meisten Chrysler sind luxuriöse Autos, mit Ausnahme von Modellen der Marken Simca und Rootes aus den 1970ern.
Modelle bis 1998
- Chrysler 160/180/2 Litre/Centura
- Chrysler 300 letter series - 300 bis 300L
- Chrysler 300 (1962–1971)
- Chrysler 300M (1999–2004)
- Chrysler Airflow
- Chrysler Airstream
- Chrysler Avenger (1976–1979)
- Chrysler Cirrus (1995–2000)
- Chrysler Concorde (1993–2004)
- Chrysler Conquest (1987–1989), auch als Mitsubishi Starion und Dodge Conquest)
- Chrysler Cordoba (1975–1983), auch als Dodge Charger
- Chrysler Daytona (1984–1993), wurde nur in Kanada verkauft, auch als Dodge Daytona)
- Chrysler Dynasty (1988–1993), wurde nur in Kanada verkauft, auch als Dodge Dynasty)
- Chrysler E Class (1983–1984)
- Chrysler Executive (1983–1986)
- Chrysler Fifth Avenue (1983–1990)
- Chrysler Firepower (Concept Car)
- Chrysler Grand Voyager
- Chrysler Highlander
- Chrysler Imperial (1926–1942, 1946–1954, 1981–1983, 1990–1994), bzw. als eigenständige Luxusmarke Imperial (1955–1975)
- Chrysler Imperial Parade Phaeton (1952), nur 3 Exemplare)
- Chrysler Intrepid (1993–2004), wurde nur in Kanada verkauft, auch als Dodge Intrepid)
- Chrysler Laser (1983–1986)
- Chrysler LeBaron (1977–1995)
- Chrysler LeBaron GTS (1985–1989)
- Chrysler LHS (1994–2001)
- Chrysler ME Four-Twelve (Concept Car)
- Chrysler Neon (1994–2002)
- Chrysler Newport
- Chrysler New Yorker (1939–1997)
- Chrysler Prowler (2001–2002), auch als Plymouth Prowler)
- Chrysler Royal
- Chrysler Saratoga
- Chrysler Sebring (seit 1996), Nachfolger des Chrysler Stratus
- Chrysler Sigma (1976–1980), wurde nur in Australien verkauft, auch als Mitsubishi Galant)
- Chrysler Stratus (1995–2000), wurde unter diesem Namen nur in Europa verkauft, in USA unter Sebring
- Chrysler TC by Maserati (1989–1991)
- Chrysler Town and Country
- Chrysler Turbine Car
- Chrysler Valiant (1962–1981), wurde nur in Australien verkauft
- Chrysler Vision (1993–1997), wurde nur in Europa verkauft, eigentlich Eagle Vision
- Chrysler Windsor
Aktuelle Modelle
- Chrysler 300C (seit 2004), Schwesternmodell Dodge Magnum
- Chrysler Aspen (ab 2007)
- Chrysler Crossfire (seit 2003)
- Chrysler Voyager (1941 - 1950, 1981 - 1986, seit 1990)
- Chrysler Pacifica (seit 2003)
- Chrysler PT Cruiser (seit 2001)
- Chrysler Sebring (seit 1996), Nachfolger des Chrysler Stratus
Literatur
- James T. Lenzke (Hrsg.): Standard Catalog of Chrysler 1914–2000. 2. Auflage. Krause Publications, Iola/Wisconsin 2000
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Weblinks
- www.daimlerchrysler.com
- Homepage Chrysler Group
- Chrysler-Interessengemeinschaft
- Informationen zur Geschichte des Chrysler-Konzerns
- Technische Informationen zu den meisten Chysler-Modellen
Chrysler | Dodge | EADS (33,2 %) | Freightliner | Jeep | Maybach | McLaren Mercedes (40 %) | Mercedes-Benz | Setra | Smart | Sterling Trucks | Toll Collect (45 %) | Western Star Trucks
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