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Chroma Subsampling
Aus Kefk.
Chroma Subsampling [ˈkɹoʊmə ˈsʌbˌsæmplɪŋ] bedeutet, Farbinformationen mit einer niedrigen Rate abzutasten, um Bandbreite zu sparen.
In vielen Fällen genügt eine geringere Auflösung für die Farbinformation (Chroma) als für die Helligkeit (Luma), da Helligkeitsunterschiede vom menschlichen Auge stärker wahrgenommen werden als Farbunterschiede.
- Passende Farbmodelle: YUV, YIQ, YCbCr, CIELab
- Teilweise ist sie abhängig vom Inhalt des Bildes
Die Chroma Subsampling-Rate wird als Verhältnis zwischen der Abtastrate des Helligkeitskanals und der beiden (Differenz-)Farbkanäle angegeben, typisch sind 4:2:2 oder 4:1:1. Der Sonderfall 4:2:0 bedeutet nicht das Weglassen eines der beiden Farbsignale, sondern zwischen den beiden Signalen zeilenweise zu wechseln (Von der Bandbreite her identisch mit 4:1:1). Auch beim Speichern im digitalen TIFF- und JPEG-Bildformat kann man zum Teil zwischen diesen Möglichkeiten wählen, um entweder die optimale Qualität zu gewährleisten oder Speicherplatz zu sparen. Eine mögliche vierte Zahl (wie in 4:2:2:4) gibt das Abtastratenverhältnis eines mit übertragenen Key-Signals (vergleichbar mit einem Alphakanal) an.
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