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Christoph Marthaler

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Christoph Marthaler (* 17. Oktober 1951 in Erlenbach, Kanton Zürich) ist ein Schweizer Regisseur und Musiker.

Nach anfänglichen Arbeiten als Filmkomponist (Der Tod zu Basel, Regie: Urs Odermatt) und Theatermusiker begann er Ende der 1980er Jahre am Theater Basel mit Liederabenden seine eigene Theatersprache zu entwickeln. Stark geprägt durch die Ästhetik der Bühnen- und Kostümbildnerin Anna Viebrock bewegen sich seine Inszenierungen zwischen musikalischen, collagenartigen Abenden und eigenwilligen Klassiker-Interpretationen. Seine Figuren auf der Bühne - oft in altmodischen, eigenwilligen Kostümen - bleiben meist vereinzelt, warten, starren vor sich hin und schliessen sich manchmal mit anderen zu einer kleinen Gruppe zusammen. Ihnen ist eine eigentümliche Komik inne, die sich darin äussert, dass sie wie aus der Zeit gefallen scheinen.

Die Schauspieler, mit denen er oft zusammen arbeitet, werden auch als Marthaler Familie bezeichnet. Dazu gehören u.a. Ueli Jäggi, Robert Hunger-Bühler, Bettina Stucky, Josef Ostendorf u.v.a.

Von 2000 bis 2004 war er Intendant des Schauspielhaus Zürich. Seitdem arbeitet er wieder als freier Regisseur.

2004 wurde Marthaler mit dem Theaterpreis Berlin ausgezeichnet.

Inszenierungen (Auswahl)

Literatur

Weblink

Wikipedia
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