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Christian Plock

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Christian Plock (* 9. Januar 1809 in Aalen; † 26. August 1882 in Wasseralfingen) war ein bekannter württembergischer Eisengießer.

Der Sohn des Obersteigers Johann Friedrich Plock (1772-1834) besuchte die Aalener Lateinschule und ging anschließend bei Eisenkunstgießer Konrad Weitbrecht in Wasseralfingen als Zeichner und Modelleur in die Lehre, anschließend Studium an der Stuttgarter Kunstschule.

Nach dem Tod Weitbrechts wurde Plock 1836 zurück ins Werk nach Wasseralfingen als Modelleur und Ziseleur berufen. Sein Studium konnte er erst im Winter 1840/41 in Stuttgart beenden.

Im Königlichen Hüttenwerk in Wasseralfingen prägte Plock den schwäbischen Eisenkunstguss des 19. Jahrhunderts. Zu den von ihm gestalteten Produkten zählen Gebrauchsgegenstände wie Öfen sowie reines Kunsthandwerk in Form kunstvoller, gegossener Reliefs oder Vollplastiken. In den Jahren 1911 in Stuttgart und 1931 in Ulm würdigten Ausstellungen posthum Plock und seinen Lehrer Weitbrecht.

Auch außerhalb seines Berufes war Plock künstlerisch tätig, wie zahlreiche Skizzenbücher und -blätter belegen, die er u.a. auch bei einer Italienreise 1843 angefertigt hatte. Neben diesen rund 1000 Bleistiftskizzen sind auch einige Ölbilder und Aquarelle des Kunstgießers bekannt.

Im bereits fortgeschrittenem Alter fand Plock in Anna Maria Mack (1821-1905) eine Lebensgefährtin. Der gemeinsame Sohn Hermann Plock (1858-1920) sollte als Maler Anerkennung finden.

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