Christian Dreier
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Christian Dreier (* 22. Dezember 1610 in Stettin/Pommern, † 3. August 1688 in Königsberg/Preußen) war ein lutherischer Theologe, Professor an der Albertina-Universität in Königsberg und Teilnehmer am Synkretismus-Streit in Preußen.
Inhaltsverzeichnis |
Leben und Wirken
Christian Dreier studierte an den Universitäten Jena, Wittenberg und Rostock Jura, Philosophie und Theologie.
Als Pfarrer in Stralsund und Stettin wurde er 1644 a. o. Professor der Theologie an der Albertina-Universität in Königsberg und war ab 1648 40 Jahre Hof- und Schlossprediger in der Memelstadt.
Als Abgesandter des Brandenburger Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. nahm er im Jahre 1645 an dem "liebreichen Thorner Religionsgespräch" (Colloqium charitativum Thoruniense) teil. Eingeladen hatte zu diesem Gespräch Polens König Wladyslaw IV., der dadurch zur Beilegung von vorhandenen Streitigkeiten zwischen den christlichen Konfessionen beitragen wollte.
In den Synkretismus-Streitigkeiten im Herzogtum Preußen trat Christian Dreier als Anhänger von Georg Calixt hervor.
Dreier starb im 78. Lebensjahr.
Sein gleichnamiger Sohn Christian Dreier (geb. 1659) wurde ebenfalls Professor der Theologie in Königsberg, starb aber schon 1691.
Werke
u.a.:
- Sapienta seu philosophia prima ex Aristotele et optimis antiquis Graecis praesertim, Königsberg, 1641
- Gründlicher Erörterung etlicher schwerer theologischer Fragen, Königsberg, 1651
Literatur
- Theodor Moldaenke: Christian Dreier und der synkretistische Streit im Herzogtum Preußen. Königsberg 1909 (Dissertation)
Weblinks
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- Eintrag (mit Literaturangaben) im Biographisch-Bibliographischen Kirchenlexikon (BBKL)
- Christian Dreier. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Bd. 5, S. 392.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dreier, Christian |
| KURZBESCHREIBUNG | lutherischer Theologe |
| GEBURTSDATUM | 22. Dezember 1610 |
| GEBURTSORT | Stettin |
| STERBEDATUM | 3. August 1688 |
| STERBEORT | Königsberg |
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