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Chloral

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Strukturformel
Allgemeines
Name Chloral
Andere Namen Trichloracetaldehyd
Summenformel CCl3CHO
CAS-Nummer 75-87-6
Kurzbeschreibung farblose Flüssigkeit mit süßlichem Geruch
Eigenschaften [1]
Molmasse 147,39 g·mol-1
Aggregatzustand flüssig
Dichte 1512 kg·m-3
Schmelzpunkt -57,5 °C
Siedepunkt 97,8 °C
Dampfdruck 5200 Pa (20 °C)
Löslichkeit bei Kontakt mit Wasser Zersetzung
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
R- und S-Sätze

R: 23-36/37/38
S: 7/9-26-45-60-61

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Chloral, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Chloral oder Trichloracetaldehyd ist ein Grundstoff für die Herstellung von Chloralhydrat und Pestiziden wie z.B. DDT. In reiner Form liegt es als ölige, farblose Flüssigkeit vor. Chloral-Dämpfe sind schwerer als Luft. Sobald Chloral mit Wasser in Kontakt kommt, bildet sich Chloralhydrat, ein Aldehydhydrat.

Toxikologie

Chloral und konzentrierte Chlorallösungen können an Haut und Schleimhäuten Verätzungen verursachen. Chlorallösungen mit mehr als 10 bis 15 % rufen beim Menschen Hautsensibilisierungen hervor. Das Einatmen von Chloraldämpfen führt zu Reizhusten und Erstickungsanfällen. In schweren Fällen kann der gesamte Atemtrakt geschädigt werden, einige Zeit nach Kontakt mit Chloraldämpfen kann auch ein toxisches Lungenödem auftreten. In den Atemwegen kann Chloral allergen wirken.

Quellen

  1. GESTIS-Stoffdatenbank

Weblinks

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