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Chiapas
Aus Kefk.
| Chiapas | |
|---|---|
![]() Karte Mexikos Chiapas hervorgehoben | |
| Hauptstadt | Tuxtla Gutiérrez |
| Fläche | 75.634 km² (Rang 8) |
| Einwohnerzahl (Zensus 2000) | 3.920.892 (Rang 8) |
| Bevölkerungsdichte | 52 Ew./km² |
| Gouverneur (2000-2006) | Pablo Salazar Mendiguchía (PRD) |
| Bundesabgeordnete (12) | PRI / PVEM = 11 PAN = 1 |
| Senatoren | PRI = 2 PRD = 1 |
| ISO 3166-2 | MX-CHP |
| Postalische Abk. | Chis. |
| Website | www.chiapas.gob.mx |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Chiapas, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Der Bundesstaat Chiapas befindet sich im Südosten Mexikos. Im Norden grenzt er an den Bundesstaat Tabasco, im Süden an den Pazifischen Ozean, im Osten an Guatemala und im Westen an die Bundesstaaten Veracruz und Oaxaca. Chiapas ist 75.634 km² groß und weist eine der größten Arten- und Naturvielfalten der Welt auf. In Chiapas liegen bedeutende Maya-Ruinenstätten, unter anderem Palenque, Bonampak und Yaxchilán.
Der Staat hat etwa vier Millionen Einwohner. Davon sind ca. eine Million indigener Abstammung, von denen ca. 250.000 kaum spanisch sprechen. In den östlichen zwei Dritteln des Staates ist dieser Bevölkerungsanteil den Mayas zuzurechnen. Der Bundesstaat Chiapas ist in 118 Gemeinden unterteilt.
Die Hauptstadt ist Tuxtla Gutiérrez, die ökonomisch wichtigste Stadt ist Tapachula. Die touristisch bekannteste Stadt ist San Cristóbal de las Casas, früher auch Ciudad Real.
Chiapas wurde in der Kolonialzeit von Guatemala aus regiert. Guatemala wurde 1822 auf Betreiben von Agustín de Iturbide an Mexiko angegliedert, spaltete sich jedoch schon 1823 wieder von Mexiko ab. Chiapas entschied per Volksentscheid mexikanisch zu bleiben.
Chiapas ist einer der ärmsten Bundesstaaten Mexikos. 1994 wurde der Name Chiapas durch den Aufstand der Zapatisten auf der ganzen Welt wahrgenommen. Die Zapatisten, die sich in der EZLN (Ejército Zapatista de Liberación Nacional) zusammengeschlossen haben, kämpfen für die Rechte und die Entwicklung der indigenen Bevölkerung, gegen die Folgen der Globalisierung.
Anfang Oktober 2005 verursachte der Hurrikan Stan eine der größten Naturkatastrophen nicht nur in Chiapas, sondern auch in Hidalgo, Oaxaca, Puebla und Veracruz Schäden.
Galerie
Cañón del Sumidero |
Kathedrale San Marcos in Tuxtla |
Kirche Santo Domingo in San Cristóbal de las Casas |
Nationalpark von Montebello |
Weblinks
- Website des Bundesstaates (spanisch)
- Chiapas98 Das umfangreiche deutschsprachige Newsportal mit Meldungen zur Menschenrechtssituation in Chiapas/Mexiko seit 1998
- Fotos von Indígenas aus Chiapas
- „Certifying Coffee Aids Farmers and Forests in Chiapas“, New York Times, 22. April 2007
Aguascalientes | Baja California | Baja California Sur | Campeche | Chiapas | Chihuahua | Coahuila | Colima | Distrito Federal | Durango | Guanajuato | Guerrero | Hidalgo | Jalisco | México | Michoacán | Morelos | Nayarit | Nuevo León | Oaxaca | Puebla | Querétaro | Quintana Roo | San Luis Potosí | Sinaloa | Sonora | Tabasco | Tamaulipas | Tlaxcala | Veracruz | Yucatán | Zacatecas
Koordinaten: 16° 24′ 36" N, 92° 24′ 31" Wpms:Chiapas
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