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Chemoprophylaxe
Aus Kefk.
Eine Chemoprophylaxe ist die prophylaktische Gabe eines Antibiotikums, um eine evtl. Infektion bzw. die Verbreitung eines Erregers zu verhindern.
Beispiele:
- perioperative Chemoprophylaxe:
Bei Operationen im Magen-Darm-Trakt bzw. in infizierten Wunden kann es zum Einschwämmen von Bakterien in die Blutbahn kommen. Um einen Infekt zu verhindern gibt man daher ein Antibiotikum.
- rezidivierende Harnwegsinfekte:
Bei Personen, die ständig Harnwegsinfekte durchmachen, kann es zur Verhinderung von dauerhaften Schädigungen notwendig sein über einen bestimmten Zeitraum, obwohl keine Infektion vorliegt, ein Antibiotikum zu verschreiben.
- Postexpositionsprophylaxe bei ansteckenden Erkrankungen:
Um zu verhindern, dass Kontaktpersonen eines Erkrankten einen ansteckenden Keim(z. B. Meningokokken) weiterverbreiten bzw. daran erkranken gibt man ein Antibiotikum.
Die Chemoprophylaxe ist neben der Expositionsprophylaxe (Schutz vor Moskitostichen) und der Stand-by-Prophylaxe (Notfallmedikation) Bestandteil der Malariaprophylaxe.
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