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Chatanga (Fluss)

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Die Chatanga (Russisch Хатанга) ist ein Strom in Nord-Sibirien (Nord-Russland, Asien).

Inhaltsverzeichnis

Flusslauf

Der nur 150 km lange, aber wasserreiche Fluss entsteht nordöstlich des Putorana-Gebirges rund 600 km nördlich des Nördlichen Polarkreises bei der Hafenstadt Chatanga aus der Vereinigung der Flüsse Cheta und Kotui. Von dort aus fließt er in nordöstlicher Richtung - nur etwas südlich der Taimyrhalbinsel und nördlich des Mittelsibirischen Berglands - durch die Taimyrsenke in die 220 km lange Chatangabucht; diese ist kein Flusslauf mehr, sondern als Mündungstrichter, der sich immer mehr zu einer Meeresbucht verbreitert, bereits Teil der Laptewsee, die wiederum zum eisigen Nordpolarmeer gehört. Dieser Trichter weist allerdings - angetrieben von den Wassermassen der Chatanga - eine starke nach Nordosten fließende Strömung auf. Der Fluss wird zur hydrologischen Zone der Lena (Fluss) gerechnet. Die Durchflussmenge bei Chatanga beträgt 496.000 m³/sec im Januar und 15.800.000 m³/sec im Juni (1967).

Sonstiges

Neben ihren Quellflüssen Cheta und Kotui sind Nischnjaja, Bludnaja, Popigai, Nowaja und Malaja die größten Nebenflüsse der Chatanga.

Mit ihrem längsten Quellfluss Kotui ist die Chatanga 1.636 km lang. Das Einzugsgebiet der Chatanga beträgt mit allen Zuflüssen rund 275.000 km². In diesem Gebiet befinden sich über 112.000 Seen mit insgesamt 11.600 km² Fläche.

In der Regel ist die Chatanga von Ende September bzw. Anfang Oktober bis Anfang Juni vereist, so dass sie nur im Hochsommer schiffbar ist.

Im Fluss befinden sich unterschiedliche Fischarten, darunter Omul und weiße Lachse.

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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