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Charlotte Amalie von Sachsen-Meiningen

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Charlotte Amalie (* 11. September 1751; † 25. April 1827) war eine Herzogin von Sachsen-Gotha und Altenburg.

Sie wurde als Tochter des Herzogs Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen und dessen Ehefrau Charlotte Amalie, einer geborenen Prinzessin von Hessen-Philippsthal, geboren. 1769 heiratete sie Herzog Ernst II. Ludwig von Sachsen-Gotha und Altenburg, der dort 1772 auf den herzoglichen Thron folgte.

Ernst II. Ludwig gilt als aufgeklärter Monarch, ein großer Förderer von Kunst und Wissenschaft, der sein Land zu einer kulturellen Blüte führte. In diesen Bemühungen wurde er von Charlotte Amalie nach Kräften unterstützt.

Die Herzogin wirkte wie ihr Gemahl als Mäzenin für die Astronomie. Sie rechnete Hilfstafeln für den Hofastronomen Franz Xaver von Zach, sie nahm auch an Beobachtungen und dem Astronomenkogress 1798 auf der Seeberg-Sternwarte teil und korrespondierte selbstständig mit führenden Astronomen der Zeit.

Charlotte Amalie hatte mit ihrem Mann vier Kinder, darunter die beiden nachmaligen Herzoge von Sachsen-Gotha und Altenburg August und Friedrich IV..

Nach dem Tode des Herzogs 1804 kam es zu Schwierigkeiten mit dem Nachfolger Herzog August. Sie verließ Gotha mit Zach als Oberhofmeister und verbrachte einige Zeit in Eisenberg. Später reiste sie mit Zach nach dem Süden, lebte mehrere Jahre in Marseille und später in Genua, wo sie 1827 starb.

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