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Charleston (Tanz)
Aus Kefk.
Obwohl der Tanz ursprünglich von Afroamerikanern entwickelt wurde, konnte er sich in den U.S.A. schnell als weißer Gesellschaftstanz etablieren. Er wird eng verbunden mit Flappern und Speakeasy-Lokalen. Dort tanzten Frauen, alleine oder zusammen, um sich über die Alkoholprohibition der U.S.A. zu mokieren. Dies führte dazu, dass der Tanz im Allgemeinen als provokativ und unsittlich galt.
Eine Tanzbeschreibung von 1925 führt an:
- Der Torso zittert, dazu die Bewegungen der Hüften, Schenkel und Hinterbacken. Auch die Hände sind aktiv, sie berühren alle Teile des Körpers wie in Ekstase. Dazu kommen die abwechselnden X- und O-Beine, damit verbunden die nach außen und innen gedrehten Knie und Füße. Der Tänzer kann seinen Rücken beugen oder gar in Hockstellung gehen.
Der Lindy Hop, ein wichtiger Swing Tanz der 30er und 40er, hat viele Elemente des Charleston übernommen. Eine wenig abgeänderte Tanzform des Charleston wurde
in den 30er und 40er zu Swing Jazz getanzt. Diese Form hat viele Namen und die bekanntesten sind:
'Lindy Charleston', 'Savoy Charleston', '30s or 40s Charleston' und 'Swing(ing) Charleston'.
Weblinks
- Charleston (it-must-schwing.de)
