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Chalon-sur-Saône
Aus Kefk.
Koordinaten: 46° 46′ 50″ N 04° 51′ 10″ O
| Chalon-sur-Saône | |||
|---|---|---|---|
| Bild:Blason Chalon Ville.svg |
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| Region | Bourgogne | ||
| Département | Saône-et-Loire | ||
| Arrondissement | Chalon-sur-Saône (Unterpräfektur) | ||
| Kanton | Chef-lieu von 4 Kantonen | ||
| Geografische Lage | 46° 46′ N 04° 51′ O | ||
| Höhe | 185 m (172 m–190 m) | ||
| Fläche | 15,22 km² | ||
| Einwohner – mit Hauptwohnsitz – Bevölkerungsdichte | (1999) 50.124 Einwohner 3.295 Einw./km² | ||
| Postleitzahl | 71100 | ||
| INSEE-Code | 71076 | ||
| Website | http://www.chalonsursaone.fr | ||
- Chalon-sur-Saône sollte nicht verwechselt werden mit Châlons-en-Champagne, dem früheren Châlons-sur-Marne.
Chalon-sur-Saône ist eine Stadt in der französischen Region Burgund. Sie ist mit 52.260 Einwohnern (1999) zwar die größte Stadt des Départements Saône-et-Loire, aber nicht deren Verwaltungssitz, sondern lediglich Sitz einer Unterpräfektur. Nach Dijon ist Chalon die zweitgrößte Stadt der Region Burgund.
Die Stadt liegt am Ufer der Saône und am Endpunkt des Canal du Centre und ist der Markt und mit seinem Flusshafen auch die Verladestation der westlichen Bresse für das Getreide und die regionalen Weine (siehe hierzu auch den Artikel Burgund (Weinbaugebiet)), die den Fluss hinunter transportiert werden sollten.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Das gallorömische Cabillonum war einer der Hauptorte der Äduer und seit Mitte des 5. Jahrhundert Sitz eines Bischofs. Etwa zur gleichen Zeit wurde der Ort burgundisch und 534 fränkisch. König Guntram I. machte Chalon zur Residenz des Teilreichs Burgund und damit einer der wichtigsten (und ansprechendsten) Städte Galliens und in der Folge zum Ort wichtiger Synoden. Die später entstehende Grafschaft Chalon-sur-Saône wurde 1237 in das Herzogtum Burgund integriert und kam mit Burgund 1477 zur französischen Krondomäne, der Domaine royal. Der Bischofssitz ging im Jahr 1801 verloren. Die Stadt wurde 300 v. Chr. gegründet.
Fotografie
Chalon ist am bekanntesten als Geburtsort der Fotografie (Heliografie). Der berühmteste Bürger der Stadt ist Joseph Nicéphore Nièpce, für dessen Erfindung es am Quai des Messageries ein Museum gibt, das mehr als 2 Millionen Fotografien und viele Artefakte, Kameras und andere Ausrüstungsgegenstände, aus der gesamten Geschichte der Fotografie enthält.
Sehenswürdigkeiten
Die Kathedrale St. Vincent an der Place Saint-Vincent, deren Hauptteil aus dem 12. bis 15. Jahrhundert stammt, weist – neben der neoklassizistischen Fassade aus dem 19. Jahrhundert – architektonische Elemente auf, die ins 8. Jahrhundert zurückreichen. Die Altstadt rund um die Kathedrale ist teilweise gut erhalten. Gegenüber der Kirche St. Pierre aus dem 18. und 19. Jahrhundert liegt das Musée Vivant-Denon, in dem neben einer Gemäldesammlung römische und merowinginsche Funde ausgestellt sind. Auf einer Insel in der Saône steht die Tour du Doyenné aus dem 15. Jahrhundert sowie das im 16. Jahrhundert gegründete Hôpital einschließlich einer Kapelle mit den ursprünglichen Glasfenstern und einer Apotheke.
Söhne und Töchter der Stadt
- Vivant Denon (1747-1825), der nach der Französischen Revolution damit befasst war, den Louvre in ein Museum umzuwandeln. Nach ihm ist einer der Flügel des Louvre, das Palais Denon benannt.
- Joseph Nicéphore Nièpce, war einer der Erfinder der Fotografie
- Hugo Donellus, Jurist
Städtepartnerschaften
- Bild:Flag of Germany.svg Solingen
- Bild:Flag of Italy.svg Novara
- Bild:Flag of England.svg Saint Helens
Weblinks
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