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Catherine Belkhodja

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Catherine Belkhodja ist eine französische Schauspielerin und Regisseurin. Belkhodja ist algerisch-kabylischer Abstammung.

Belkhodja ist Darstellerin in zahlreichen französischen und deutschen Film- und Fernsehproduktionen, war aber auch als Autorin und Fotografin für französische Zeitungen tätig, unter anderem als Reporterin in Asien.

Vom Fernsehen Ich, ja ich , Mosaik , Sonderbeauftragter , Ozeanischen , oder die legendäre Sendung Taxi zur konzeptuellen Kunst über die Architektur, den Journalismus oder die Philosophie, all das gehört zum umfangreichen Schaffensgebiet von Catherine Belkhodja. So taucht sie schon in der Filmwelt unter der Regie von Claire Devers Schwarz und weiß , Guy Gilles Gelehrige Nacht , Jean-Pierre Limosin , Die andere Nacht oder Benoît Peeters ,Die Nacherzählung auf, nimmt an der Hundertjahrfeier des Kinos teil und verkörpert dort die Zentralfigur von Silent Movie wo sie nach den Worten von Bill Hoorigan eine Art Zeitreisende des Films darstellt, „hineinprojeziert in die Schwarz-Weiß-Welt des Stummfilms, um dessen Geheimnisse zu enthüllen.“ In Level Five von Chris Marker steht sie vor einer einzigartigen Rollenaufgabe: ein Film, der nur auf eine einzige Interpretin ausgerichtet ist

Nach Abschluß ihrer höheren Schulbildung in Algier schreibt sie ihre ersten Erzählungen und beginnt ihr Studium der Theaterwissenschaft, Musik und Schönen Künste. Sie macht ihre ersten Schritte im Filmwesen und beschließt, nach Paris zu gehen, um dort ihr Studium der Architektur, Philosophie,, des Städtebaus und der Völkerkunde des Maghreb fortzusetzen.

Nach ihrem Examen in Philosophie verdient sie sich ihren Lebensunterhalt zunächst im nationalen Bildungsbereich sowie mit vielfältigen anderen Beschäftigungen. Mit dem Architekturdiplom in der Tasche spezialisiert sie sich sodann auf den bioklimatischen Zweig und wird Städtebauerin in der Präfektur von Paris.Weitere solartechnische Forschungen führen sie nach Belgien und Ägypten, um nach dem Erwerb eines Anschlußdiploms (DEA) für Ästhetik unter der Leitung von Olivier Revault d’Allonnes an der Sorbonne ,Erdarchitektur bei Hassan Fathy zu studieren. Sie veröffentlicht ihre ersten Artikel in den Zeitschriften Le Sauvage („Der Wilde“), Sans frontières („Grenzenlos“) und verfaßt ihr erstes Drehbuch.

Inhaltsverzeichnis

Auszug weiterer Tätigkeiten

Wieder zurück in Paris besucht sie eine Zeitlang das „Conservatoire de théâtre national supérieur de Paris“ (die Staatliche Höhere Schauspielschule von Paris)und bekommt ihre ersten Rollen im Film und Fernsehen. Des weiteren wird sie Reporterin bei der Agentur Gamma und realisiert zahlreiche Themenvorgaben für verschiedene Sendungen, wozu sie manchmal auch die Kommentare liefert Ich, ja ich Sexy folies [Sexy verrückt]; Ozeanischen [[Wurzeln und Flügel“; Mosaik Sonderbeauftragter Träumen bringt nichts Bei einer Reportage wird Philippe Alfonsi auf sie aufmerksam und schlägt ihr vor, das neue Sendemagazin, das er gerade mit Maurice Dugowson einrichten will, zu moderieren mit der gleichzeitigen Bitte, auch an dem Konzept mitzuarbeiten. Catherine regt dazu einen beweglichen Interviewraum an, um nicht an ein Studio gebunden zu bleiben oder der Routine zu verfallen. Dazu wagt sie einen lebhaften, unüblichen Ton in einem besonderen, originellen Dekor, nämlich ein Taxi, das sich in Paris umherbewegt: Der Cadillac fährt des Nachts und die Moderatorin stellt ihren Gästen die Fragen in ihrem Auto!

Dieser Automobil-Studioraum gibt dann auch den Titel für die Sendung selbst ab: Taxi Und es wird gleich ein Magazin, das gut ankommt, weil es sich durch diesen neuen,, neugierigen, natürlichen und bisweilen etwas unverfrorenen Ton auszeichnet, den man in der Folge ebenso gern kopiert. Das Magazin, von allen Profis seiner Zunft begrüßt, erhält eine Sept d’or („eine goldene Sieben“). Chris Marker ist ebenfalls von diesem neuen Ton besonders angetan und bietet ihr 1997 die Rolle der Journalistin in Level Five an. Sie spielt sie mit soviel natürlicher Ausstrahlung, daß gewisse Zuschauer ganz vergaßen, daß es sich nur um eine Fiktion handelte! Dann fährt sie nach Algerien, um ihren ersten Dokumentarfilm Reflet perdu du miroir („Der Spiegel, (" Die verlorene Spiegelung des Spiegels“) zu drehen, die Geschichte zweier kleiner Zwillingsschwestern, die sich nach langer Trennung endlich wiederfinden. Sie wird Mitarbeiterin von L’autre journa („Das andere Journal“) und La légende du siècle (Die Legende des Jahrhunderts“).

Ein anregendes und schöpferisches Familienleben

Catherine Belkhodja ist auch Mutter von fünf Kindern, die sich schon ihrerseits in künstlerischen Kreisen einen Namen gemacht haben:


Schauspielerin: Theater, Film und Fernsehen

Langfilme

Kurzfilme

Fernsehen

Theater

  • 1980: La maison de Bernarda Alba (Das Haus der Bernarda Alba) von García Lorca. Théâtre. de la Villette, Inszenierung Youssef Hamid
  • 1982: Phèdre (Phädra) von Racine. Théâtre de l’Atopie, Inszenierung Norbert Heinbürger
  • 1986: Le voleur d’autobus (DerAutobusdieb). Théâtre Yerma, Inszenierung Youssef Hamid

Asien

Ihre besondere Begeisterung für Asien bringt sie dazu, zahlreiche Reisen nach Japan, China, Birma, Vietnam, Kambodscha, Thailand, Laos, Malaysia, Südkorea, den Malediven, Indien, Indonesien, Sri Lanka, Singapur, Hongkong, Taiwan oder Makao (China) zu unternehmen und zur Mitbegründerin eines neuen Magazins zu werden, das auf Asien spezialisiert ist und sie zu dessen großer Reporterin macht. Sie unterrichtet Filmwesen im Libanon und besucht dann auch Zentralasien (Usbekistan, Tadschikistan, nachdem sie die Türkei und später Rußland für sich entdeckt hat). Außerdem arbeitet sie an weiteren Magazinen zum Tourismus, zu Reisen und zur Gastronomie mit, wobei sie sich nebenbei noch um ihr Produktions- und Verlagshaus KAREDAS kümmert.

Schriftstellerische Tätigkeit

Catherine Belkhodja konzentriert zur Zeit ihre Aktivitäten auf den schriftstellerischen Bereich und veröffentlicht ihre Texte regelmäßig in Literaturzeitschriften, wie z.B. Alter texto (Der andere Text), Hakaï, Poète (Dichter), Carquois (Köcher), Cahiers de Poésie (Poesiehefte). Sie hat den Großen Internationalen Haiku-Wettbewerb des Marco Polo-Magazins ins Leben gerufen, der jedes Jahr die besten Haikuautoren aus zehn Ländern auszeichnet und dessen Preisverleihung mit einer festlichen Zeremonie im Japan-Haus in Paris stattfindet. Die Preisverleihung zum 2. Großen Marco Polo Haiku-Wettbewerb fand am 25. November mittags im TENRI-Zentrum unter der hohen Schirmherrschaft der japanischen Botschaft in Paris statt mit Sake als Aperitif sowie einem japanischen Buffet. Gleichfalls hat sie soeben in der Edition Karedas die Sammlung kaïseki auf den Markt gebracht, die sich ganz dem Haiku widmet. Zur Einweihung dieser Kollektion hat sie den kanadischen Haijin Yves Brillon um Mithilfe gebeten, Preisträger des Großen Preises, Winter 2005 und des „Grand Prix Vagues“ (Wellen) 2006 im Großen Internationalen Haiku-Wettbewerb. der vom Marco Polo-Magazin im Haus der japanischen Kultur in Paris organisiert wurde. Ab Januar soll sie eine Haiku-Schreibwerkstatt auf der Website des Magazins Psychologies ( Psychologies magazine ) ins Leben rufen.

Editrice

KAREDAS éditions

http://www.psychologies.com/livres.cfm/livre/4477/Yves-Brillon/D-un-instant-a-l-autre.html


Weblinks


Wikipedia
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