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Casimir Bumiller
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Casimir Bumiller (* 15. Dezember 1895 in Jungingen, Hohenzollern; † 1973) war ein deutscher Schriftsteller, Heimatforscher und Gastwirt.
Nachdem Bumiller im Ersten Weltkrieg als Infanterist an der Westfront eingesetzt war, verarbeitete er seine Erlebnisse in seinem Drama "Apocalypse", zu dem er bereits 1917 erste Entwürfe machte. Zudem war er in der Nachkriegszeit als Soldatenrat aktiv. 1929 wurde sein Drama schließlich gedruckt.
In der Folgezeit war Bumiller als Gastwirt tätig, aber wegen seines schriftstellerischen Engagements auch Mitglied der Reichsschrifttumskammer (1933-1938). Wegen seiner Mitgliedschaft in der Junginger KPD-Ortsgruppe wurde er 1933 für mehrere Monate im "Schutzlager" Heuberg interniert. Eine weitere Internierung folgte im September 1939 zunächst auf dem Hohenasperg, dann im Konzentrationslager Buchenwald. Im April 1940 wurde Bumiller "probeweise" entlassen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Bumiller bis zu seinem Tod weiterhin als Gastwirt und Schriftsteller tätig.
Seit 1988 befindet sich der Nachlass von Casimir Bumiller im Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bumiller, Casimir |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 15. Dezember 1895 |
| GEBURTSORT | Jungingen |
| STERBEDATUM | 1973 |
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