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Cartesianismus

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René Descartes in einem Portrait von Frans Hals, 1648

Der Cartesianismus bezeichnet die Lehre von René Descartes (lat. Cartesius) und die seiner Anhänger.

Als seine Prinzipien gelten Selbstgewißheit des Ichbewußtseins (siehe Cogito ergo sum), Klarheit und Deutlichkeit als Kriterium der Wahrheit, Materie als Raumerfüllung, Dualismus, Korpuskulartheorie, methodischer Zweifel, Rationalismus und die Wertschätzung der Mathematik.

Die bekannteren Cartesianer sind: Henricus Renerius, Henricus Regius, Johannes de Raey, Adriaan Heerebord, Abraham Heidanus, Claude de Cleseleir, Antoine Arnauld, Pierre Nicole, François Fénelon , Balthasar Bekker, Christian Sturm, Antoine Legrand, Johannes Clauberg, Geraud de Cordemoy, viele Oratorianer und Jansenisten, teilweise Marin Mersenne, Blaise Pascal, Pierre Poiret, Ehrenfried Walther von Tschirnhaus.

Gegner waren besonders Thomas Hobbes und Pierre Gassendi.

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