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Carbazol

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Strukturformel
Bild:Carbazole.png
Allgemeines
Name Carbazol
Andere Namen Dibenzopyrrol, Dibenzo[b,d]pyrrol, Diphenylenimin, 9-Azafluoren
Summenformel C12H9N
CAS-Nummer 86-74-8
SMILES C1CCC2C(C1)[nH]C3CCCC23
Kurzbeschreibung weißer kristalliner Feststoff
Eigenschaften
Molmasse 167,2098 g/mol
Aggregatzustand fest
Dichte 1,1 g/cm³
Schmelzpunkt 247 °C
Siedepunkt 355 °C
Dampfdruck 10-4 Pa (25 °C)
Löslichkeit schlecht in Wasser, gut in Chloroform
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
Bild:Hazard X.svg
Xn
Gesundheits-
schädlich
Bild:Hazard N.svg
N
Umwelt-
gefährlich
R- und S-Sätze

R: 22-36/37/38-40-50/53
S: 26-36-60-61

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Carbazol, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Carbazol ist ein Heterocyclus, der sich formal vom Pyrrol durch Anfügen von zwei Benzogruppen ableitet (Dibenzopyrrol); seine Summenformel ist C12H9N.

Carbazol kommt im Teer (Steinkohle oder Erdöl) vor.

Es kann thermisch oder photochemisch durch oxidativen Ringschluss aus Diphenylamin synthetisiert werden.

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