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Campini Caproni CC.2

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Der Campini Caproni CC.2 (auch als N1 bezeichnet) ist ein luftansaugendes, strahlgetriebenes Flugzeug, das in Italien gebaut wurde.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Obwohl Italien nicht zu den führenden Ländern auf dem Gebiet des Luftstrahlantriebes gehörte, war es doch mit der Caproni Campini CC.2 das zweite Land, in welchem ein solches Flugzeug flog. Allerdings war dies in Wahrheit nicht mehr als ein genialer Einfall, bei dem ein herkömmlicher Kolbenmotor benutzt wurde, um ein Mantelgebläse mit verstellbaren Flügeln und unvollkommener Nachverbrennung anzutreiben. Als solcher leistete dieser Antrieb keinen Betrag zur Gasturbinenforschung und führte in eine Sackgasse. Der Ingenieur Secondo Campini hatte 1931 eine Firma gegründet, um Forschung auf dem Gebiet des Strahlantriebes zu betreiben. Er überzeugte im Jahr 1939 Gianni Caproni ein Flugzeug zu bauen, um damit die Früchte seiner Arbeit zu testen, nämlich die Anpassung eines Fünfzylinder-Sternmotors Isotta-Fraschini an den Antrieb eines Mantelverdichters, wobei die komprimierte Luft durch eine Düse mit veränderlichem Querschnitt im hintersten Teil des Flugzeughecks ausgestoßen wurde und zusätzlicher Treibstoff im Strahlrohr gezündet werden konnte, um den Schub zu erhöhen.

Erster Flug

Diese zweisitzige Maschine CC.2 mit tief angesetzten Tragflächen wurde zum ersten Mal am 28. August 1940 in Taliedo von Mario de Bernardi geflogen. Es wurde eine Anzahl von vorher sorgfältig geplanten Demonstrationsflügen durchgeführt, darunter einer über 270 km von Taliedo nach Guidonia mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 209 km/h.

Abbruch des Experiments

Von Anfang an war klar, dass die Benutzung eines dreistufigen Mantelkompressors, der von einem Kolbenmotor angetrieben wurde, die weitere Entwicklung einengen würde. Daher wurde das Experiment Anfang 1942 aufgegeben.

Allgemeine Daten

Kenngröße Daten
Baujahr(e) 1940
Spannweite 15,85 m
Länge 13,10 m
Flügelfläche 36,00 m²
Startgewicht 4.195 kg
Höchstgeschwindigkeit 359 km/h
Dienstgipfelhöhe 12.000 m
Reichweite 940 km
Triebwerke Ein Isotta-Fraschini Sternmotor mit 671 kW, der ein dreistufiges Axialgebläse antreibt
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