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Callirrhoe (Mond)

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XVII Callirrhoe
Vorläufige BezeichnungS/1999 J 1
Eigenschaften des Orbits
Zentralkörper Jupiter
Große Halbachse 24 102 000 km
Periapsis 17 281 000 km
Apoapsis 30 923 000 km
Exzentrizität 0,283
Bahnneigung 147,1°
Umlaufzeit 758,8 d
Mittlere Bahngeschwindigkeit 2,29 km/s
Physikalische Eigenschaften
Albedo 0,04
Visuelle Helligkeit 20,8 mag
Mittlerer Durchmesser 7 km
Masse ≈ 8,7×1014 kg
Fallbeschleunigung an der Oberfläche ≈ 0 m/s²
Fluchtgeschwindigkeit ≈ 0 m/s
Entdeckung
Entdecker Spacewatch
Datum der Entdeckung 6. Oktober 1999
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Callirrhoe_%28Mond%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Callirrhoe (auch Jupiter XVII) ist der nach Cyllene zweitäußerste Mond des Planeten Jupiter mit einem Eigennamen.

Entdeckung

Callirrhoe wurde am 6. Oktober 1999 von den Astronomen Timothy B. Spahr, Jim V. Scotti, Robert S. McMillan, Jeff A. Larsen, Joe Montani, Arianna E. Gleason und Tom Gehrels im Rahmen des Spacewatch-Programmes entdeckt. Zunächst hielt man den Himmelskörper für einen Asteroiden (1999 UX18). Timothy B. Spahr stellte am 18. Juli 2000 fest, dass es sich um einen weiteren Mond des Jupiter handelte, der dann die vorläufige Bezeichnung S/1999 J 1 erhielt.

Benannt wurde der Mond nach Callirrhoe, der Mutter des Ganymed aus der griechischen Mythologie.

Bahndaten

Callirrhoe umkreist Jupiter in einem mittleren Abstand von 24.102.000 km in etwa 759 Tagen. Die Bahn weist eine Exzentrizität von 0,283 auf. Mit einer Neigung von 147,1° ist die Bahn retrograd, d.h., der Mond bewegt sich entgegen der Rotationsrichtung des Jupiter um den Planeten.

Callirrhoe wird aufgrund ihrer Bahneigenschaften der Pasiphae-Gruppe zugerechnet.

Physikalische Daten

Callirrhoe hat einen mittleren Durchmesser von etwa 7 km. Die Dichte wird sehr grob auf 2,6 g/cm3 geschätzt, denn der Mond ist vermutlich überwiegend aus silikatischem Gestein aufgebaut. Callirrhoe weist eine sehr dunkle Oberfläche mit einer Albedo von 0,04, d.h., nur 4 % des eingestrahlten Sonnenlichts werden reflektiert. Ihre scheinbare Helligkeit beträgt 20,8m.

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