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Butan
Aus Kefk.
| Strukturformel | ||
|---|---|---|
| Bild:Butan2.png Bild:Butanmolekülmodell.png | ||
| Allgemeines | ||
| Name | n-Butan | |
| Andere Namen | ? | |
| Summenformel | C4H10 | |
| CAS-Nummer | 106-97-8 | |
| Kurzbeschreibung | farbloses Gas | |
| Eigenschaften | ||
| Molmasse | 58,12 g/mol | |
| Aggregatzustand | gasförmig | |
| Dichte | 0,601 g·cm-3 im flüssigen Zustand nahe der Siedetemperatur 2,703 kg·m-3 im gasförmigen Zustand | |
| Schmelzpunkt | -138,3 °C | |
| Siedepunkt | -0,5 °C | |
| Dampfdruck | 214000 Pa (21 °C) | |
| Sicherheitshinweise | ||
| Gefahrstoffkennzeichnung | ||
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| ||
| R- und S-Sätze | R: 12 [1] | |
| S: 2-9-16 [1] | ||
| weitere Sicherheitshinweise | ||
| MAK | ? | |
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||
Butan ist die Bezeichnung für zwei gasförmige, farblose, gesättigte Kohlenwasserstoffe (Alkane), die in den zwei strukturisomeren Formen (n-)Butan CH3-CH2-CH2-CH3 und Methylpropan (Isobutan) CH(CH3)3 auftreten. Davon abgeleitet sind der Butyl- und Isobutyl-Rest (C4H9)-, die in vielen chemischen Verbindungen auftreten.
Inhaltsverzeichnis |
Eigenschaften
Beide Butan-Isomere sind bei Raumtemperatur Gase, denn (n-)Butan hat einen Schmelzpunkt von -138 °C und einen Siedepunkt von -0,5 °C und Methylpropan (Isobutan) hat einen Schmelzpunkt von -160 °C und einen Siedepunkt von -12 °C. In Wasser ist Butan nahezu unlöslich (90 mg/l). Beide Isomere verhalten sich chemisch ähnlich: sie sind brennbar, entfärben Bromwasser und Kaliumpermanganatlösung nicht und werden von den Halogenen Chlor und Brom nur unter Lichteinfluss angegriffen.
N-butan.png
(n-)Butan |
Iso-butan.png
Methylpropan (iso-Butan) |
Verwendung und Herstellung
Butan und Methylpropan sind Flüssiggase, die bei der Erdöldestillation anfallen. Sie kommen im Erdöl und Erdgas vor.
Butan wird zur Herstellung von Butadien und Maleinsäure und seit dem FCKW-Verbot als Treibgas in Sprays verwendet. Beide Isomere werden als Brenngas in Tanks und Feuerzeugen, oft im Gemisch mit Propan, eingesetzt.
Butan wird trotz der Brennbarkeit wieder im Kühlschrank als Kältemittel eingesetzt (Kältemittelbezeichnung Butan R600 Methylpropan R600a), da die weniger brennbaren Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) schädlich für die äußere Ozonschicht der Erdatmosphäre sind und die Ausbildung des Ozonlochs fördern. Als Kühlmittel im Gefrierbereich ist es wegen des Siedepunkts von -0,5 °C ungeeignet. Manche Solarkollektoren verwenden Methylpropan als Wärmeträger.
Missbrauch
Butan, häufig aus Feuerzeugen bzw. entsprechenden Nachfüllbehältern, kann als Droge missbraucht werden. Durch Inhalation des Gases erzeugen die Konsumenten einen euphorisierenden, leicht halluzinogenen Rausch der einige Minuten anhält.
Unerwünschte Wirkungen können u.a. Atemdepression und Bewusstlosigkeit (Anästhesie) sein. In der Vergangenheit kam es bereits zu Todesfällen. Die Menge des einzuatmenden Gases ist kaum zu dosieren und deshalb ist hiervon absolut abzuraten.
Wegen der Brennbarkeit und der niedrigen Temperatur (Erfrierungen in den Atemwegen) des Butan sind derartige Selbstversuche aus naheliegenden Gründen extrem gefährlich!
Quellen
Literatur
- Geert Oldenburg:Propan - Butan. Springer (1955), ISBN B0000BM42L
Weblink
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