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Bund der Kommunisten Jugoslawiens

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Bild:Qsicon Lücke.png Dieser Artikel oder Abschnitt weist folgende Lücken auf: Gründung, Verbot und Wiederaufbau d. Partei im Kgr. Jugoslawien, Rolle im Zweiten Weltkrieg und im Nachkriegsjugoslawien, Verhältnis zur Sowjetunion, Auflösung 1989/91

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Der Bund der Kommunisten Jugoslawiens (BdKJ, serbokroatisch Savez komunista Jugoslavije, SKJ) war von 1945 bis 1991 die Regierungspartei in Jugoslawien. Die dominierende Persönlichkeit der Partei war Josip Broz Tito.

Geschichte

Die Kommunistische Partei Jugoslawiens (KPJ) wurde 1919 gegründet. Bei den ersten Wahlen im neu entstandenen SHS-Staat konnten die Kommunisten ein überraschend gutes Ergebnis erzielen, obwohl die Partei noch kaum organisatorische Strukturen hatte. 1921 wurde die KPJ als staatsfeindliche Organisation verboten. Die kaum 1000 Mitglieder agierten bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs aus der Illegalität heraus, ohne größeren Einfluss auf die Bevölkerung gewinnen zu können. Innerparteilich war diese Zeit von erbitterten Kämpfen verschiedener kommunistischer Strömungen gekennzeichnet.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die KPJ etwa 1942 zur beherrschenden Kraft innerhalb der Partisanenbewegung, die gegen die deutschen und italienischen Besatzer kämpfte. Nach dem Krieg übernahmen die Kommunisten die Macht und wandelten Jugoslawien in einen Einparteienstaat um.

Während des VII. Parteikongresses im Jahr 1952, als die förmliche Abkehr vom Stalinismus vollzogen wurde, bekam die Partei auch ihren neuen Namen Bund der Kommunisten, der dem föderalen Staatsaufbau des sozialistischen Jugoslawien auch im Namen der herrschenden Partei zum Ausdruck bringen sollte.

Literatur

1. Quellen

  • Program of the Communist Party of Yugoslavia. Beograd 1948.
  • Statement of the Central Committee of the Communist Party of Yugoslavia in regard to the resolution of the Information Bureau of Communist Parties on the situation in the Communist Party of Yugoslavia, hrsg. v.: Savez komunista Jugoslavije. Centralni komitet. [Beograd] 1948


2. Literatur

  • Dejan Jovic: The breakdown of elite ideological consensus. The prelude to the disintegration of Yugoslavia (1974-1990). [London] 1999.
  • Othmar Nikola Haberl: Die Emanzipation der KP Jugoslawiens von der Kontrolle der Komintern/KPdSU. (=Untersuchungen zur Gegenwartskunde Südosteuropas. 8). München 1974.
  • Harold Lydall: Yugoslav socialism. Theory and practice. Oxford 1984.
  • Pierre Maurer: The Tito-Stalin split in historical perspective. (=Bradford studies on Yugoslavia. 11). Bradford 1987.
  • Kosta Nikolic: Komunisti u Kraljevini Jugoslaviji. Od socijal-demokratije do staljinizma. Beograd 2000.
  • Richard West: Tito and the rise and fall of Yugoslavia. London 1996. ISBN 1856197417
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