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Buffalo Convention
Aus Kefk.
In der Buffalo-Convention von 1909 einigten sich die amerikanischen Hersteller von Notenrollen für selbstspielende Klaviere (englisch Player Pianos oder Pianolas) auf einen Standard. Sie kamen überein, zukünftig nur noch zwei Rollenformate mit unterschiedlicher Lochung mit 65 und 88 Tönen, aber gleicher Breite von 11 1/4 Zoll = 285 mm zu verwenden. Dies beendete teilweise das auf dem boomenden Markt mechanischer Klaviere herrschende Chaos der Tonträger und erlaubte in den meisten Fällen das Spielen von Fremdfabrikaten auf den Instrumenten, allerdings teilweise unter Verlust einzelner firmenspezifischer Funktionen.
Dieses Format wurde zum Quasi-Weltstandard.
Die seit 1883 für Orchestrien hergestellte Notenrolle war durch die Markteinführung des Pianola 1898 und der Konkurrenzinstrumente ein Massenprodukt geworden bei der fast jeder Hersteller ein eigenes Rollenformat benutzte.
Literatur
- William Braid White: The player-piano up-to-date: a comprehensive treatise ... New York 1914.
